Die Microstep Europa GmbH verbucht für das Jahr 2022 ein Umsatzplus von rund 40 Prozent. Außerdem investiert man und Neues zum Laserschneiden und Abkanten gibt es auch.
Der Microstep-Hauptsitz in Bad Wörishofen. Die Sonne scheint nicht nur draußen, sondern auch drinnen. Der Grund ist ein um über 40 Prozent gestiegener Umsatz im Geschäftsjahr 2022. Wie der bayerische Schneidsystemehersteller das geschafft hat, verrät er hier.
(Bild: Microstep Europa)
Microstep Europa zieht Bilanz für das Jahr 2022. Dabei blickt das Unternehmen mit Sitz im bayerischen Bad Wörishofen auf ein ereignisreiches wie enorm erfolgreiches Jahr zurück, wie es heißt. Neue Technologien, neue Infrastruktur und ein Umsatzplus auf Rekordniveau charakterisierten das vergangene Jahr. Und um über 40 Prozent ist dabei der Umsatz geklettert.
Das Interesse an den unterschiedlichen Microstep-Produkten ist folglich weiterhin hoch. Um über 20 Prozent konnte die gesamte Gruppe in puncto Anzahl der verkauften Systeme zulegen. Bei Microstep Europa sieht die Bilanz für Deutschland, Österreich, die Schweiz und weitere Teile Mitteleuropas für 2022 sogar noch besser aus. Denn bereits 2021 wurden so viele Anlagen wie noch nie verkauft, wie man betont. Nun wurde das Rekordjahr sogar noch getoppt. Rund 30 Prozent mehr verkaufte Anlagen in 2022 kumulierten im Gesamtergebnis am Ende das satte Umsatzplus.
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Dabei wuchs die Nachfrage in allen Sektoren, also im Laser- und Wasserstrahl- sowie auch im Autogen- und Plasmaschneidbereich. Für Microstep ist das ein Zeichen, dass die eigenen Stärken speziell dann zum Tragen kommen, wenn die Rahmenbedingungen nicht gerade optimal sind. Dann stünden vielseitige und prozesssichere Schneidsysteme hoch im Kurs, sowie ein breit gefächertes Produktportfolio, nebst Systemen für unterschiedliche Budgets, plus ein guter Service.
Das sei der Lohn für harte Arbeit. Denn die Basis dieses Erfolgs ist nach Aussage der Microstep-Entscheider die Kombination aus innovativen Produktionsanlagen und dem großartigen Engagement der Mitarbeiter. Dazu komme, dass Microstep sich als starker Partner für viele Sektoren einen ausgezeichneten Ruf aufgebaut habe. Entsprechend branchenunabhängig agiere man und sei stabil für die Zukunft aufgestellt.
Diese Microstep-Innovationen kamen besonders gut an:
Zwei Neuzugänge im Anlagenportfolio der Bad Wörishofener hatten, wie es weiter heißt, schnell ihren Anteil am Gesamtergebnis beigesteuert. Einerseits handelt es sich um die hauseigene Baureihe MSE Smartfl, ein performantes und gleichzeitig preiswertes System für das qualitativ hochwertige 2D-Laserschneiden. Und andererseits geht es dabei um eine innovative Abkanttechnologie, welche bei Metall verarbeitenden Betrieben wegen ihrer zahlreichen Assistenzsysteme präzise und prozesssichere Biegeresultate liefert. Auch in diesem Sektor hat Microstep Europa von kleinen Abkantpressen bis hin zu vollautomatisierten Biegezellen für unterschiedliche Bedürfnisse passgenaue Systeme im Angebot, wie man anmerkt.
Strategische Maßnahmen tragen erste Früchte
Getätigte Investitionen in die Infrastruktur und das Personal, zahlen sich nach Aussage von Microstep nun auch aus. Mit der Inbetriebnahme des Microstep-Competencecenters Nord etwa wurde 2022 ein neues Schulungs- und Vorführzentrum an der Niederlassung in Dorsten (NRW) eingeweiht. Und kurz vor der Fertigstellung befindet sich das neue Technologie- und Logistikzentrum direkt neben dem Hauptsitz in Bad Wörishofen. Über 6 Millionen Euro werden außerdem in das Competencecenter Süd investiert. Mit diesen strategischen Maßnahmen will Microstep das Fundament für den Erfolg der kommenden Jahre legen. Das man richtig liege, zeige das erfreuliche Ergebnis in 2022.
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