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Grenzen bei Dimensionen und Gewichten der Werkzeuge, die automatisiert gewechselt und gespannt werden können, geben die Pressen vor. Es versteht sich, dass nur so viel Spannkraft auf eine Spannstelle gebracht werden kann, wie die T-Nut oder eine anders geartete Spannstelle ohne Beschädigung aufnehmen kann.
Positionsüberwachung kontrolliert Position des Spannbolzens
Auch elektromechanische Keilspannelemente (Bild 3) können als optimales Schnellspannsystem angesehen werden. Sie sind dann einzusetzen, wenn die verwendeten Werkzeuge einheitlich in Bezug auf Größe, Geometrie und Spannränder sind. Und sie sind bestens geeignet, wenn es darum geht, dass Öl aus dem Produktionsprozess, beispielsweise in der Lebensmittelindustrie oder bei Reinraumbedingungen, ferngehalten werden muss.
Das Spannelement mit einer Haltekraft von 120 kN ist doppeltwirkend und besteht aus einem elektrisch betriebenen Blockzylinder mit einem gehäusegeführten Bolzen, der wahlweise über einen schrägen oder einen geraden Rand verfügt. Wird er von der Maschinensteuerung angesprochen, fährt er aus und spannt das Werkzeug selbsthemmend und sicher in der gewünschten Position, auch bei einem möglichen Energieausfall.
Mithilfe einer induktiven Positionsüberwachung kann die Position des Spannbolzens zusätzlich kontrolliert werden. Geeignet ist das Spannelement vor allem für Maschinen und Anlagen mit Schließkräften ab 400 t, bei denen für das Spannen von Werkzeugen und Formen hohe Spann- und Haltekräfte auf kleinstem Raum gefordert sind.
Verschiedene Systeme als Nachrüstmodule verfügbar
Hydraulische Schnellspannsysteme mit Zug-Schubkette sind als einfaches Nachrüstmodul für Pressen geeignet, an denen begrenzt unterschiedlich breite und tiefe Werkzeuge verwendet werden. Diese Spannelemente eignen sich nicht nur zum Einbau in einzelne Pressen und Stanzautomaten. Gerade Pressenstraßen sind meist für eine Automatisation ausgelegt und damit für den Einsatz dieser Schnellspannsysteme prädestiniert.
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