Umformen Schuler steigert Auftragseingang und Gewinn
Göppingen (si) – Die Schuler AG, Göppingen, hat im ersten Quartal ihres Geschäftsjahres 2007/08 (1. Oktober 2007 bis 31. Dezember 2007) den Auftragseingang und den Gewinn deutlich erhöht. Das EBIT stieg im Vergleich zum ersten Quartal des Geschäftsjahres 2006/07 von 3,8 Mio. Euro auf 8,6 Mio. Euro, der Auftragseingang erreichte 410,2 Mio. Euro, wie der Pressen-Hersteller am Freitag mitteilte.
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In den aktuellen Quartalszahlen ist die übernommene Müller-Weingarten enthalten, die Vorjahreszahlen beziehen sich auf Schuler vor der Übernahme von Müller-Weingarten, erläuterte der Pressen-Hersteller weiter. Daher ist der Vorjahresvergleich nur bedingt aussagefähig. Dennoch erwartet der Schuler-Vorstand auf Grundlage der Zahlen des ersten Quartals, Umsatz und operatives Ergebnis im Geschäftsjahr 2007/08 weiter zu verbessern.
Mechanische Großpressen und Standardpressen gefragt
Der Auftragseingang stieg von 131,9 Mio. Euro auf 410,2 Mio. Euro, berichtete der Pressen-Hersteller weiter. Neben den mechanischen Großpressen und den Standardpressen legten die Automationsanlagen und der Service deutlich zu. Der Auftragsbestand lag per 31. Dezember 2007 bei 904,9 Mio. Euro nach 341,8 Mio. Euro im Vorjahr.
Der konsolidierte Umsatz belief sich im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2007/08 auf 204,9 Mio. Euro im Vergleich zu 120,1 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Die Umsatzanteile verteilen sich wie folgt:
- Nord- und Südamerika 19%,
- Deutschland 46%,
- Europa ohne Deutschland 19%,
- Asien und die übrigen Regionen 16%.
Das Ergebnis vor Zinsen und Ertragssteuern (EBIT) konnte im ersten Quartal 2007/08 von 3,8 Mio. Euro auf 8,6 Mio. Euro gesteigert werden. Auch Müller-Weingarten hat mit einem positiven Ergebnis zu dieser Entwicklung beigetragen, wie es heißt.
Pressen-Hersteller stößt Druckgießtechnik ab
Zum 31. Dezember 2007 beschäftigte der Schuler-Konzern 5570 Mitarbeiter (inklusive Auszubildenden) nach 5710 Mitarbeitern zum 30. September 2007. Der Rückgang ist auch auf den Verkauf des Bereichs Druckgießtechnik zurückzuführen, berichtete der Pressen-Hersteller.
Zum Jahresbeginn wurde jeweils das operative Geschäft der Schuler- und Müller-Weingarten-Tochtergesellschaften in Frankreich, Großbritannien, Spanien und den USA zusammengelegt. Außerdem hat der Betriebsübergang von Müller-Weingarten Werkzeuge auf Schuler Cartec stattgefunden. Damit firmiert der Werkzeugbau im Schuler-Konzern jetzt einheitlich unter Schuler Cartec mit den Standorten Göppingen und Weingarten. Betriebsbedingte Kündigungen haben in diesem Zusammenhang nicht stattgefunden, wie der Pressen-Hersteller mitteilte.
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