Wie erwartet! Trumpf meldet rückläufigen Umsatz am Ende des Geschäftsjahres

Quelle: Trumpf 2 min Lesedauer

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Nach vorläufigen Zahlen erzielten die Ditzinger für 2024/25 einen Umsatz von 4,3 Milliarden Euro (5,2 Milliarden in 23/24) und einen Auftragseingang von 4,2 Milliarden Euro (Vorjahr = 4,6 Milliarden).

Die Trumpf-Vorsitzende, Dr. Nicoal Leibinger-Kammüller, zu den vorläufigen Zahlen des Ende Juni abgelaufenen Geschäftsjahres: „Umsatz und Auftragslage haben sich zwar stabilisiert, aber auf einem zu niedrigen Niveau. Wir glauben aber, dass die Talsohle erreicht ist!“ Hier erste Details ...(Bild:  Trumpf)
Die Trumpf-Vorsitzende, Dr. Nicoal Leibinger-Kammüller, zu den vorläufigen Zahlen des Ende Juni abgelaufenen Geschäftsjahres: „Umsatz und Auftragslage haben sich zwar stabilisiert, aber auf einem zu niedrigen Niveau. Wir glauben aber, dass die Talsohle erreicht ist!“ Hier erste Details ...
(Bild: Trumpf)

Trumpf beendet das Geschäftsjahr, wie man aus Ditzingen hört, zwar mit rückläufigem Umsatz und Auftragseingang, doch das hat man auch kommen sehen. Im Heimatmarkt Deutschland sank der Umsatz dabei um 15 Prozent auf rund 700 Millionen Euro (Vorjahr = 824 Millionen). Deutschland blieb damit umsatzstärkster Einzelmarkt. In den USA musste das Unternehmen ebenfalls einen Umsatzrückgang verzeichnen, der um 17 Prozent auf etwa 660 Millionen Euro fiel (Vorjahr = 796 Millionen). Trotz eines Umsatzrückgangs um 22 Prozent war China aber mit rund 480 Millionen Euro Umsatz (Vorjahr = 615 Millionen Euro) erneut der dominierende asiatische Einzelmarkt, wie es weiter heißt. Die Trumpf-Chefin Nicola Leibinger-Kammüller kommentiert: „Weder konjunkturell noch geopolitisch gab es im dritten Krisenjahr in Folge Anzeichen für eine echte Trendwende. Wir gehen dennoch davon aus, nun die Talsohle erreicht zu haben!“

Diverse Trumpf-Aktionen sparten Hunderte von Millionen Euro

Auftragseingang und Umsatz haben sich demnach – auf einem aus ihrer Sicht fraglos deutlich zu niedrigem Niveau – stabilisiert. Trumpf habe aber auch schon auf die anhaltend schwache Nachfrage mit klaren Maßnahmen zur Ergebnisverbesserung reagiert. Dazu gehörte leider auch ein Stellenabbau. Aber auch Einschnitte bei externen Dienstleistungen oder bei Neuinvestitionen in Gebäude gab es. „Diese Maßnahmen wirken“, betont Leibinger-Kammüller. Ihrer Meinung nach hat man fast Unglaubliches vollbracht, weil so rund 350 Millionen Euro eingespart werden konnten. Das sei eine Leistung des Unternehmens, die bisweilen an eine Rosskur erinnere. Die Zahl der Trumpf-Beschäftigten betrug zum Stichtag (30. Juni 2025) gruppenweit 17.750. In Deutschland waren rund 8.900 Mitarbeiter tätig, wovon etwa 5.900 am Stammsitz in Ditzingen arbeiteten. Doch die endgültigen Zahlen inklusive des Ergebnisses veröffentlicht das Unternehmen erst im Rahmen seiner Bilanzpressekonferenz am 22. Oktober 2025.

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