Schneiden Schwenkbarer Schneidkopf macht 3D-Anwendungen möglich
Mit einem horizontal und vertikal schwenkbaren Werkzeugkopf können Schneidmaschinen von 2D- auf 3D-Anwendungen erweitert werden. Der Schneidkopf wiegt dank einer kardanbasierten Mechanik nur 30 kg und eignet sich für Plasma-, Laser- und Wasserstrahlschneidmaschinen.
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Eine einfache Möglichkeit zur Erweiterung einer Maschine von 2D- auf 3D-Anwendungen mit genauer Mehrachseninterpolation bietet NUM mit dem horizontal und vertikal schwenkbaren Schneidkopf NUM-Cut an (Bild 1). Er eignet sich für Plasma-, Laser- und Wasserstrahlschneidmaschinen. Zu dem Paket gehört eine neue mechanische Konstruktion des Schneidkopfs, die für Vielseitigkeit in der Bewegung sorgt und die Steifigkeit bietet, die zur Ausführung einer genauen Schneidbewegung erforderlich ist. Zudem ist der Kopf sehr leicht und arbeitet ohne eine Verkabelung, die ansonsten mit dem Schneidkopf mitgeführt werden müsste.
Kardanbasierte Mechanik ermöglicht horizontale Schwenkbewegung
Der Schneidkopf setzt die Bewegung zweier Linear-Stellantriebe über Kardanringe und das Kardan-Universalgelenk in eine horizontale 360°-Schwenkbewegung um (Bild 2 – siehe Bildergalerie), während sich der Neigungswinkel um bis zu 47° steuern lässt. In Kombination mit der herkömmlichen Drei-Achs-Bewegung in X-, Y-, und Z-Richtung der eigentlichen Schneidmaschine bietet der Kopf dem Maschinenbauer eine einfache Möglichkeit zur Umstellung auf die fortschrittliche, dreidimensionale Bearbeitung.
Darüber hinaus ist eine einfachere, kleinere Version des Schneidkopfs mit einer Neigung von bis zu 8° verfügbar. Damit lässt sich die Spreizung des Plasma- oder Wasserstrahls kompensieren. Weil diese Variante erheblich kleiner ist, lassen sich, falls es erforderlich ist, auch mehrere Köpfe montieren.
3D-Schneidkopf bietet technische Vorteile im Vergleich zu derzeitigen Bewegungssteuerungen
Dank der kardanbasierten Mechanik verfügt der Schneidkopf über eine Reihe technischer Vorteile im Vergleich zu den derzeitigen Bewegungssteuerungen. Letztere umfassen Lösungen mit auf dem sich bewegenden Kopf montierten Motoren und Getrieben oder komplexe mechanische Anordnungen wie Parallelogrammführungen.
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