Bosch Rexroth auf der Euroblech 2024 Energieeffizienz-Booster für Tiefziehpressen

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Servohydraulische Antriebslösung von Bosch Rexroth steigere Energieeffizienz von Tiefziehpressen und schone Ressourcen.

Effiziente Blechumformung: Die servohydraulische Antriebslösung von Bosch Rexroth erhöhe die Energieeffizienz von Tiefziehpressen. (Bild:  Bosch Rexroth AG)
Effiziente Blechumformung: Die servohydraulische Antriebslösung von Bosch Rexroth erhöhe die Energieeffizienz von Tiefziehpressen.
(Bild: Bosch Rexroth AG)

Bosch Rexroth will auf der diesjährigen Euroblech in Hannover seine neuesten Innovationen in der Antriebs- und Steuerungstechnik für die Metallumformung präsentieren. Den Kunden soll unter anderem gezeigt werden, wie sie die Produktivität, Effizienz und Nachhaltigkeit Ihrer Maschinen verbessern können.

Mit seiner servohydraulischen Antriebslösung erhöhe Bosch Rexroth die Effizienz in der Blechumformung. Durch Rekuperation (Energie-Rückgewinnung) könne die Energieeffizienz von Tiefziehpressen um bis zu 30 Prozent gesteigert werden. Das modulare Design vereinfache das Engineering und die Installation für den Maschinenhersteller. Endkunden profitieren laut Hersteller zudem von reduziertem Ölvolumen und verringertem Bauraum. Bleche sollen mit erhöhter Produktivität und Qualität umgeformt werden können. Gleichzeitig eröffne die Lösung mehr Möglichkeiten zur Digitalisierung. Endanwender können laut Bosch beispielsweise mit einem Condition Monitoring Stillstandszeiten minimieren.

Geringer Aufwand und Energieverbrauch

Moderne Tiefziehpressen sollen Bleche in konstant hoher Qualität und Produktivität umformen und möglichst wenig Energie verbrauchen. Gleichzeitig benötigen Maschinenhersteller standardisierte Antriebskonzepte, um verschiedenste Anwendungen wirtschaftlich realisieren zu können. Dabei sollen insbesondere die Engineering- und Installationsaufwände reduziert werden.

Die servohydraulische Antriebslösung von Bosch Rexroth biete hier viele Vorteile. Die Module aus servohydraulischer Pumpeneinheit und Steuerblock sollen sich je nach Anforderung zur bedarfsgerechten Versorgung von Ziehkissen und Oberkolben einsetzen lassen. Werden beide servohydraulischen Lösungen mit einem gemeinsamen elektrischen Antriebssystem betrieben, erziele eine solche Tiefziehpresse im Vergleich zur konventionellen Hydraulikpresse mit Ventilsteuerung eine Energieersparnis von bis zu 30 Prozent.

Steigerung des Prozesses

Die Steigerung der Energieeffizienz ermögliche zum einen die drehzahlgeregelten Servomotor-Pumpeneinheit für den Oberkolben, die zu jedem Zeitpunkt des Pressenzyklus die exakt benötigte Leistung bereitstellt. Zum anderen könne beim Tiefziehen ein Teil der Prozessenergie über die Servomotor-Pumpeneinheit im Ziehkissen zurückgewonnen werden, die bei Einsatz der sonst üblichen Ventilsteuerung zur Regelung der Ziehkissenkraft verlorengehen würde. Die zurückgewonnene elektrische Energie könne dem Oberkolben über den gemeinsamen Zwischenkreis zur Verfügung gestellt oder ins Netz zurückgespeist werden. Dadurch reduziere sich der Energieverbrauch der Maschine direkt während des Ziehvorgangs.

Darüber hinaus erschließe die servohydraulische Antriebslösung zusätzliche Einsparpotenziale durch einen reduzierten Kühlbedarf des Hydraulikaggregats. Grund hierfür ist der hohe Wirkungsgrad beziehungsweise die drastische Reduktion der Drosselverluste, was zu einer geringeren Erwärmung des Hydrauliköls führe. Dadurch könne das Aggregat kleiner ausgelegt und teilweise komplett auf eine Kühlung verzichtet werden, was die Investitions- und Betriebskosten weiter senke.

Mehr Produktivität, Qualität und Transparenz

Die digitale Steuerung des servohydraulischen Antriebs wirke sich positiv auf die Prozessqualität und -transparenz sowie die Produktivität aus. Da sich die einzelnen Drücke, Positionen, Geschwindigkeiten und Kräfte präzise regeln lassen sollen, können Blechteile laut Hersteller wiederholgenau mit höherer Qualität produziert werden. So könne zum Beispiel der Oberkolbenantrieb auch mit sehr niedrigen Motordrehzahlen von wenigen Umdrehungen pro Minute arbeiten. Gleichzeitig sollen die reaktionsschnellen Servomotoren kürzere Zykluszeiten und eine höhere Ausbringung ermöglichen. Verschiedene Pumpenoptionen mit 2-Punkt- oder proportionalem Verstellsystem bis hin zur Mehrquantensteuerung erweitern laut Bosch den Gestaltungsspielraum zusätzlich, wodurch das energiesparende Antriebskonzept noch für viele weitere Anwendungen attraktiv werde.

Der servohydraulische Antrieb ermögliche zudem datenbasierte Analysen zur Prozessoptimierung und ein Condition Monitoring zur Reduzierung von Stillstandszeiten.

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Bosch Rexroth auf der Euroblech: Halle 11 Stand D08

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