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Eberhard Kroth von Reis ist zufrieden: „Die Zusammenarbeit im Projekt ist überaus positiv und sehr effektiv.“ Innerhalb von SME-Robot beschäftigen sich kleine Partnergruppen mit speziellen Aufgabenstellungen. Reis beteiligt sich am Schwerpunkt Roboter für das holzverarbeitende Handwerk, insbesondere an der Entwicklung von intuitiven Roboterprogrammier- und bedienverfahren, die später auch in anderen Handwerksbereichen umgesetzt werden können. Auch ABB widmet sich der Erstellung von Roboter-Programmen.
Informatorische Interaktion mit Robotern besonders wichtig
Bei der „Lead-Through-Programming“-Technik „führt der Bediener den Roboter durch Anfassen schrittweise durch den Prozess und gibt dabei per Sprache die Befehle, was der Roboter wo zu tun hat.“ so Kevin Behnisch.
Martin Hägele des Fraunhofer-IPA sieht neben der physischen, sicheren Interaktion bei Robotern, die sogenannte informatorische Interaktion mit dem Roboter als besonders wichtig an: „Roboter sollen zeitsparend instruiert werden können statt programmiert und bedient zu werden.
Dabei liegt unserer Meinung nach in der Verbindung von Sprache, Grafik und Haptik (Programmieren durch Vormachen) ein gewaltiges Potenzial.“ Aus den intuitiven Befehlen und Eingaben müssen jedoch verlässliche, fehlerfreie Ausführungs-Programme generiert werden können.
Auf der Automatica 2008 kann man die Ergebnisse der laufenden Arbeiten an einen Gemeinschaftsstand von den an SME-Robot beteiligten Firmen und Forschungseinrichtungen begutachten und zum Teil selbst ausprobieren.
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