Verzinkten Stahl schweißen
Sieben Tipps zum Schweißen verzinkter Bleche und Rohre

Von Stéphane Itasse 5 min Lesedauer

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Kann man verzinkte Bleche und Rohre aus Stahl überhaupt noch schweißen? Die Antwort: Ja, es geht. Was beim Schweißen nach dem Verzinken zu beachten ist, erfahren Sie hier.

(Bild:  Itasse)
(Bild: Itasse)

Insbesondere bei Reparaturen und der Instandhaltung lässt es sich oft nicht vermeiden, dass bereits verzinkter Stahl – ob Bleche, Rohre oder gar bei kompletten Stahlbau-Konstruktionen - erneut geschweißt werden muss. Damit die Schweißnaht hält, der Korrosionsschutz gesichert ist und niemand in seiner Gesundheit gefährdet wird, sind folgende Tipps zu beachten:

Erster Tipp: Verzinkung richtig entfernen

Wie immer beim Schweißen muss das Material richtig vorbehandelt werden. Bei verzinktem Stahl heißt das: Die Beschichtung muss weg. Der Grund: Zink schmilzt bereits bei 419 °C und verdampft bei 906 °C. Am besten entfernt man die Schicht mechanisch durch Abschleifen, empfiehlt das Feuerverzinkungs- und Beschichtungsunternehmen Wiegel in Nürnberg. Wird die Zinkschicht nicht vor dem Schweißen entfernt, können Zinkeinschlüsse zu Poren oder Lötrissigkeit, also Zinkeinschlüsse mit niedriger Streckgrenze und damit potenziellen Ausgangspunkten für Risse, führen, erläutert Rockhard Zsehra, Schweißfachingenieur beim DVS - Deutscher Verband für Schweißen und verwandte Verfahren e.V., auf Anfrage von MM MaschinenMarkt.