Datenschätze heben Siemens-Gateway greift auf ungenutzte Produktions-Felddaten zu

Quelle: Pressemitteilung der Siemens AG 2 min Lesedauer

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Heute sind Daten bekanntlich das neue Gold. Mit dem neuen FDE-Portfolio macht Siemens nun ungenutzte Felddaten für die IT zugänglich, um Produktionsbetrieben die Zukunft zu sichern.

Das ist das neue Simatec FDE Gateway von Siemens. Es dient laut Hersteller dazu, ungenutzte Felddaten aus der Produktion für IT- und OT-Systeme nutzbar zu machen. FDE ist dabei die Abkürzung für Field Data Enablement.(Bild:  Siemens)
Das ist das neue Simatec FDE Gateway von Siemens. Es dient laut Hersteller dazu, ungenutzte Felddaten aus der Produktion für IT- und OT-Systeme nutzbar zu machen. FDE ist dabei die Abkürzung für Field Data Enablement.
(Bild: Siemens)

In vielen Produktionsanlagen liege in der Feldebene noch viel verborgenes Potenzial für Optimierungen. Siemens denkt dabei etwa an die Automatisierung von Maschinen und Anlagen. Aktuell würden nur etwa 20 Prozent der Gesamtdatenmenge genutzt. Und bisher werden Daten für IT-Systeme bereitgestellt, indem die Steuerung Daten aus dem Shopfloor an Edge- oder Cloud-Systeme schickt, wie es weiter heißt. Deshalb blieben für die IT die Daten unerreichbar, die nicht in der Steuerung verfügbar sind. Dazu zählen etwa Informationen über die Inbetriebnahme. Das sogenannte Field Data Enablement (FDE) von Siemens ermöglicht nun die Konvergenz von IT- und OT-Daten. Und zwar ohne die Steuerung neu programmieren zu müssen, wie Siemens betont. Damit würden OT-Daten für IT-Systeme zugänglich, die ansonsten ungenutzt blieben, oder bei laufenden Produktionsanlagen nur mit hohem Aufwand und nicht rückwirkungsfrei erreichbar wären.

Das neue Field Data Enablement von Siemens ist unkompliziert

Mit dem Simatic FDE Gateway kann nun auf Geräte aus der Feldebene zugegriffen werden, die nicht permanent per Bus-Verbindung mit der Automatisierung beziehungsweise mit der Steuerung verbunden sind. Dann gibt es auch die „Field Data Enabler Profinet“-App, die auf einem Simatic IPC installiert werden kann. Die Datenerfassung erfolgt parallel zur Automatisierung über eine vorhandene Profinet-Verbindung, wie Siemens erklärt. Zusätzlich könne die App über diese Verbindung direkt auf sämtliche Daten von Feldgeräten zugreifen, welche über IO-Link mit dem dezentrale Peripheriesystem verbunden seien. So können OT-Daten, wie etwa wertvolle Zustandsinformationen aus dem Sensor, für die IT zur Verfügung gestellt werden. Sichere, datengestützte Entscheidungen werden durch die Konvergenz von IT und OT damit möglich.

Das Field Data Enablement ließe sich leicht in bestehende Anlagen integrieren, weil keine zusätzliche Sensorik nachgerüstet werden müsse. Anwender können Sensoren, die sie bereits für die Automatisierung in der OT-Ebene nutzen, nun auch für weitere Analysen in der IT-Umgebung verwenden. Es lässt sich, wie es weiter heißt, auch einfach konfigurieren, ohne dass eine Programmierung erforderlich ist. Und statt wie bei IoT-Systemen zu programmieren, ist lediglich eine Konfiguration der bereits bestehenden Informationen nötig, verspricht Siemens. Zusätzlich könnten Parameter wie Kontext- und Semantikbezug wiederverwendet werden – es sei also keine erneute Festlegung notwendig. Somit bringe das Field Data Enablement die Verschmelzung von OT und IT in Anlagen jeder Größe voran. FDE ist jetzt sowohl als Hardware als auch in Form der App erhältlich, wie Siemens anmerkt. Beide Varianten könnten unabhängig voneinander genutzt werden.

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