Angst geht um SKF Schweinfurt entlässt 300 Mitarbeiter

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Das Großlagerwerk von SKF in Schweinfurt, wo Komponenten für Windkraftanlagen gefertigt werden, hat zu wenig Aufträge. Jetzt wackeln hunderte von Jobs.

SKF in Schweinfurt schwächelt im Bereich Großlagerbau für Windkraftanlagen. Um das Defizit auszugleichen, geht es einmal mehr um Stellenabbau. Wie der schwedische Konzern mitteilt, stehen 300 Arbeitsplätze auf der Kippe.(Bild:  SKF)
SKF in Schweinfurt schwächelt im Bereich Großlagerbau für Windkraftanlagen. Um das Defizit auszugleichen, geht es einmal mehr um Stellenabbau. Wie der schwedische Konzern mitteilt, stehen 300 Arbeitsplätze auf der Kippe.
(Bild: SKF)

Wegen Auslastungsproblemen in seinem Großlagerwerk, wo unter anderem Bauteile für Windturbinen vom Band laufen, will der schwedische SKF-Konzern am Standort Schweinfurt rund 300 Stellen abbauen, wie das Unternehmen gestern mitteilte. Ältere Arbeitnehmer könnten freiwillig in die Rente gehen. Sie bekommen dann die Rentenausfälle ausgeglichen, versprechen die SKF-Entscheider. Das Programm basiere auf Freiwilligkeit und sei mit dem Betriebsrat abgestimmt. Zuvor hatten der Bayerische Rundfunk und das Lokalblatt Mainpost über das Kündigungsvorhaben bei SKF berichtet. Der Konzern beschäftigt weltweit rund 42.000 Mitarbeiter und ist spezialisiert auf die Herstellung von Lagern, wobei die „Kugellager“, die zu den Wälzlagern gehören seit vielen Jahrzehnten die bekanntesten Produkte sein dürften. In Schweinfurt arbeiten rund 4.000 SKF-Mitarbeiter, heißt es weiter. Immerhin soll das Zylinderrollen-Lagerwerk in Schweinfurt derzeit gut ausgelastet sein. Es könne im Zweifelsfall einen Teil des Personalüberhangs aus dem SKF-Windturbinensektor aufnehmen.

(ID:49618919)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung