Dicht verbunden So bleiben Verbindungen in der E-Mobilität technisch dicht und sauber

Von Annedore Bose-Munde 3 min Lesedauer

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Technische Sauberkeit ist ein Qualitätsmerkmal, das an Bedeutung gewinnt. Speziell mit Blick auf die E-Mobilität spiele der Zusammenhang zwischen ihr und der Dichtheit entscheidende Rolle ...

Beim Verbindungstechnikspezialisten Arnold Umformtechnik aus Forchtenberg ist man auch in Sachen technische Sauberkeit und Dichtheit gut beraten. Beide Aspekte zu beurteilen (hier etwa per Rasterelektronenmikroskop) und zu gewährleisten ist eine Expertise des Unternehmens.(Bild:  Arnold Umformtechnik)
Beim Verbindungstechnikspezialisten Arnold Umformtechnik aus Forchtenberg ist man auch in Sachen technische Sauberkeit und Dichtheit gut beraten. Beide Aspekte zu beurteilen (hier etwa per Rasterelektronenmikroskop) und zu gewährleisten ist eine Expertise des Unternehmens.
(Bild: Arnold Umformtechnik)

Clean & tight – also sauber und dicht – beschreibt den technischen Zusammenhang für die Basis, wasserdichte Verbindungen zu erreichen, wie sie etwa für die Elektromobilität gefordert sind. Arnold Umformtechnik untersucht deshalb die Grundlagen dieses Zusammenspiels, spezifiziert Anwendungen und analysiert die Einflussfaktoren auf das zu verbindende System. Das Unternehmen kann quasi als einer der Pioniere auf diesem Gebiet betrachtet werden. Für die Forchtenberger Verbindungsspezialisten ist es also wichtig, ein Bewusstsein dafür zu schaffen, dass eine bestimmte Dichtheitsanforderung auch einen definierten Sauberkeitsgrad erfordert.

Mehrere Prüfmethoden checken die Dichtheit von Systemen

Die Anforderungen an die technische Sauberkeit wurden in der Automobilindustrie geboren. Heute legen allgemeingültige Regelwerke einen standardisierten Rahmen für die Realisierung der technischen Sauberkeit fest. Dazu gehören etwa die VDA19.1 zur Prüfung der technischen Sauberkeit, die VDA 19.2 zur technischen Sauberkeit in der Montage und außerdem die ISO 16.2.3.2 sowie ein Leitfaden zur technischen Sauberkeit für die Elektronikbranche vom Verband der Elektro- und Digitalindustrie ZVEI.

Bei Arnold Umformtechnik steht für die Untersuchungen zur Dichtheit und zur technischen Sauberkeit außerdem umfangreiches Equipment zur Verfügung. Das sind für den Bereich Dichtheit zum einen zwei Dichtheitsprüfstände, die mit Prüfgas messen. Einer ist ein Massenspektrometer, das Helium als Prüfmedium nutzt. Der andere misst den Differenzdruck mittels Luft als Prüfmedium. Mit einem weiteren Dichtheitsprüfstand, der Wasser als Prüfmedium verwendet, kann ergänzend ein IPX7-Nachweis erbracht werden, wenn das nötig ist. (Anmerkung der Redaktion: Dieser Nachweis bescheinigt, das ein System bedingt wasserdicht ist. Es kann dann kurzzeitig in Wasser tauchen oder auch (nicht zu lang) im Regen stehen, ohne Schaden zu nehmen).

Der Sauberkeit per Rasterelektronenmikroskop auf der Spur

Und für die Sauberkeitsanalyse ist es wichtig, die konkret vorhandene Partikelbelastung der Bauteile zu erfassen. In einem sogenannten Extraktionskabinett werden bei Arnold Umormtechnik dazu die Schmutzpartikel vom Bauteil abgelöst und aufgefangen. Für die anschließend erforderliche Auswertung gibt es verschiedene Herangehensweisen. Möglich ist zum Beispiel die Auswertung mit einem Lichtmikroskop. Damit können die Länge und Breite der Schmutzpartikel ermittelt und diese parallel nach metallisch glänzend und nicht metallisch glänzend klassifiziert werden. Per Laborwaage trifft man dann Aussagen zur Masse der Partikel. Neu bei den Forchtenbergern ist ein Rasterelektronenmikroskop. Damit kann genau ermittelt werden, aus welchen chemischen Elementen sich ein Schutzpartikel zusammensetzt. Außerdem lassen sich Rückschlüsse auf Quellen ziehen, aus denen Partikel stammen. Zudem steht ein Restmagnetismus-Prüfgerät zur Verfügung.

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