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Vor diesem Hintergrund diskutieren die Teilnehmer des Workshops mit Ugo Miretti von der Generaldirektion Unternehmen in der Europäischen Kommission und Dr. Helge Wendenburg, Leiter der Abteilung Wasserwirtschaft, Abfallwirtschaft, Bodenschutz im BMU, den aktuellen Stand auf dem politischen Parkett in Brüssel und Berlin. „Ein effizienter Einsatz von Rohstoffen und dabei insbesondere von Sekundär-Rohstoffen, stärkt nicht nur die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen am Weltmarkt, er ist zugleich aktiver Umwelt- und Klimaschutz“, bestätigte Miretti. Wendenburg habe die Leistungen der Stahlindustrie gewürdigt und auch auf die vielfältigen Fördermaßnahmen der Bundesregierung zur Entwicklung und großtechnischen Umsetzung von material- und energieeffizienten Produktions-, Verarbeitungs- und Recyclingtechniken hingewiesen.
Verbände fordern stärkere Würdigung des Stahlrecyclings
Abschließend forderten die Moderatoren Prof. Gunnar Still von Thyssen-Krupp Steel Europe und Dr. Rainer Cosson, Bundesvereinigung Deutscher Stahlrecycling- und Entsorgungsunternehmen, die Anerkennung des Stahlrecyclings und seiner Leistung für die Ressourcenschonung, wie es heißt: „Der Multirecycling-Ansatz muss in der Lebenszyklusanalyse sowie in der politischen Diskussionen um Ressourceneffizienz Eingang finden“, sagte Still. „Es ist wichtig, die ressourcenschonende Nutzung von Sekundärrohstoffen und Nebenprodukten zu fördern, statt dies zu behindern. Wir brauchen ein widerspruchsfreies Gesamtkonzept“, forderte Cosson.
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