Zollkrieg geht weiter ... Stahlstreit! Keine Einigung zwischen USA und EU

Quelle: Pressemitteilung der Wirtschaftsvereinigung Stahl 1 min Lesedauer

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Die USA und die EU konnten sich bei ihrem Gipfeltreffen am 20. Oktober in Washington nicht auf ein Abkommen für ein „Global Arrangement on Sustainable Steel and Aluminium“ (GSSA) einigen.

Chance vertan! Am 20. Oktober kam es zu einem Gipfeltreffen zwischen den USA und der EU in Washington. Leider kam es dabei nicht zur erhofften Einigung im Zollstreit um Stahl und Aluminium. Eine kleine Frist bleibt aber noch, die Wogen zu glätten ...(Bild:  F. v. Ferrum)
Chance vertan! Am 20. Oktober kam es zu einem Gipfeltreffen zwischen den USA und der EU in Washington. Leider kam es dabei nicht zur erhofften Einigung im Zollstreit um Stahl und Aluminium. Eine kleine Frist bleibt aber noch, die Wogen zu glätten ...
(Bild: F. v. Ferrum)

Die erste Chance, den Zollstreit um den Handel mit Aluminium und Stahl beizulegen ist also vorbei. Allerdings soll dennoch bis Ende 2023 weiterverhandelt und an einer für beide Seiten akzeptablen Lösung gearbeitet werden. Zur momentanen, unbefriedigenden Situation äußerte sich der Präsident der Wirtschaftsvereinigung Stahl, Bernhard Osburg, folgendermaßen: „Wir bedauern, dass eine große Chance verpasst wurde. Wir appellieren nun an die EU- Kommission, die Zeit bis zum Ende des Jahres zu nutzen, um nach gemeinsamen Lösungen zu suchen und sich auf wirkungsvolle Maßnahmen zu einigen.“ Dabei dränge aber die Zeit, denn die Stahlindustrie in Deutschland und Europa befinde sich mitten in der Transformation zur Klimaneutralität und damit in einer äußerst vulnerablen Phase. In dieser Situation könne sich die EU keinen Handelskonflikt mit den Vereinigten Staaten leisten. Osburg: „Es braucht jetzt ein entschlossenes und abgestimmtes Vorgehen gegen klimaschädliche Überproduktionen und eine vertiefte Zusammenarbeit bei der Entwicklung grüner Märkte.“

Mehr zum Hintergrund des GSSA:

Mit der vorläufigen Einigung im Zollstreit zwischen den USA und der EU im Oktober 2021 hatte man auch angekündigt, ein gemeinsames Bündnis im Stahl- und Aluminiumbereich innerhalb von zwei Jahren zu erarbeiten. Das formulierte Ziel des GSSA ist, eine gemeinsame Regelungen für den Handel im Stahl- und Aluminiumbereich zu schaffen, um marktwirtschaftliche Bedingungen auf den internationalen Stahlmärkten wiederherzustellen. Auch die CO2-Intensität von Stahl und Aluminium bei allen Produktionsarten will man dadurch begrenzen.

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