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In der Fertigung von Großserien im Durchmesserbereich bis 25 mm werden in der Regel Mehrschnitt- oder Bündelschnittsägen eingesetzt. Um die Qualität zu erhöhen und die Stückkosten zu senken, setzt die Neuentwicklung von RSA hingegen auf den Einzelschnitt. Ein wesentlicher Vorteil liegt in dem vollautomatischen Ablauf der Prozesse.
Ein Werker kann mehrere Rohrsägen bedienen
Beispiel Zuführung: Die Zusammenführung der Rohre zu einem Bund erfolgt bei Bündelschnittsägen manuell. Die Werkstücke werden abgezählt, mit Klebeband fixiert und in ein Prisma eingelegt, welches das Rohrbündel der Säge zuführt. Bei der Rasacut XS werden die Rohre automatisch vereinzelt und zugeführt. So reduzieren sich die Personalkosten, denn ein Werker kann mehrere Sägen bedienen.
Ein weiteres Beispiel: die Folgeverarbeitung der Rohre nach dem Schnitt. Nach dem Trennen fallen bei Bündelschnittsägen die Fixlängen unkontrolliert auseinander. Man spricht passenderweise vom „Mikado-Effekt“. Für die Zuführung der Rohrabschnitte zu einer weiteren Bearbeitungsstufe wie dem Entgraten ist zusätzlicher logistischer Aufwand erforderlich – entweder ein Vereinzelungsautomat oder die manuelle Befüllung eines Magazins.
Bearbeitungszentrum kann sägen, entgraten und mehr
Die Rasacut XS kann wie jede Säge von RSA modular zu einem Bearbeitungszentrum ausgebaut werden. Damit sind die Prozesse Sägen, Entgraten oder Planen und Anfasen, Prüfen von Längen, Rundheit oder Fase sowie Reinigen und Stapeln in einer Linie zusammengefasst.
Auch die Qualität der Teile spricht nach den Erfahrungen der Entwickler und Konstrukteure von RSA für den Einzelschnitt. Relativbewegungen im Rohrbund oder in der Lage führen zu Kratzern an der Rohroberfläche. Minimale Verschiebungen im Rohrbund sind auch verantwortlich für Toleranzabweichungen.
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