Wenn die Automation stoppt Warum CAD-Daten die letzte Hürde der Blechbearbeitung sind

Ein Gastbeitrag von Manuel Scholz * 3 min Lesedauer

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Um die Lücke zwischen Konstruktion und Fertigung zu schließen, hilft Holydraft mit einem schnellen Live-Konstruktionsservice.

Während Unternehmen viel Geld in moderne Software und Maschinen investieren, bleibt die wichtigste Schnittstelle häufig unberücksichtigt: der Mensch, der CAD-Daten produziert. (Bild:  Holydraft)
Während Unternehmen viel Geld in moderne Software und Maschinen investieren, bleibt die wichtigste Schnittstelle häufig unberücksichtigt: der Mensch, der CAD-Daten produziert.
(Bild: Holydraft)

Der Abgabetermin rückt näher, die Bauteildaten sind übermittelt – doch das Angebot bleibt aus. Digitale Marktplätze und smarte Maschinen versprechen Geschwindigkeit und Effizienz. Doch in der Realität scheitern Anfragen immer mal wieder an unzureichenden Daten und überlasteten oder gänzlich fehlenden Schnittstellen zwischen Konstruktion und Fertigung. Etliche Softwarehäuser propagieren ultimative Lösungen, doch die 100 % erreicht man oft nur durch den altbewährten, aber modern integrierten gesunden Menschenverstand.

Tipp

Wer CAD-Daten vor der Anfrage von Profis prüfen oder überarbeiten lässt, spart im gesamten Prozess Zeit, Rückfragen und Missverständnisse – und erhält schneller ein sinnvolles Angebot.

Nicht produktionsgerechte (CAD-)Daten in verwertbare Ergebnisse verwandeln

Die Blech verarbeitende Industrie befindet sich in einem rasanten Wandel: Hochautomatisierte Fertigungsanlagen, smarte Marktplätze und cloudbasierte Kalkulationssysteme eröffnen theoretisch ungeahnte Effizienzpotenziale. Bauteile jeglicher Komplexitätsgrade können heute wirtschaftlich produziert werden – wenn die Daten stimmen.Und genau hier liegt das Problem: Die meisten Plattformen und CAM-Tools sind auf perfekte, verarbeitbare CAD-Daten angewiesen, um ein Angebot oder NC-Programm automatisiert erstellen zu können. Doch diese Datenqualität ist keineswegs selbstverständlich. Fehlen Biegeradien, bestehen inkongruente Blechdicken oder sonstige der zig möglichen Geometriefehler und produktionsrelevanten Ungereimtheiten endet der digitale Prozess abrupt. Statt Sekunden dauert es Tage – Rückfragen, Korrekturschleifen, Missverständnisse.Für den Einkäufer bedeutet das: Medienbruch, Zeitverlust, Frustration. Der Produktionsbetrieb wiederum verliert Effizienz, weil seine Maschinen auf einsetzbare Daten warten. Hinzu kommt ein strukturelles Defizit, das den Markt zunehmend lähmt.Denn während Unternehmen viel Geld in moderne Software und Maschinen investieren, bleibt die wichtigste Schnittstelle häufig unberücksichtigt: der Mensch, der CAD-Daten produziert. Fachkräfte, die die Brücke zwischen Design und Fertigung schlagen könnten, fehlen. Und dort, wo man sie bräuchte, wird kaum in Schulung oder Dienstleistung investiert. Das Ergebnis: Hightech trifft auf Datenmangel. Den daraus resultierenden Problemen begegnet Holydraft gezielt und persönlich. Das Unternehmen hat sich in den letzten 7 Jahren als zuverlässiger Partner etabliert, wenn es darum geht, unvollständige oder nicht produktionsgerechte (CAD-)Daten in verwertbare Ergebnisse zu überführen. Das Alleinstellungsmerkmal ist hierbei die On-Demand-Konstruktion.

Direkt eingebunden in Plattformen oder CAM-Systeme

In kurzen, digitalen Live-Sessions werden die Daten gemeinsam mit dem Kunden überarbeitet und anschließend in einem Format übergeben, das der Fertigung sofort zur Verfügung steht – STEPs, Fertigungszeichnungen, Baugruppenstrukturierung, Stücklisten, etc. mit allen nötigen Details.
 
Holydraft bietet diesen Service inzwischen auch als White-Label-Lösung an – direkt eingebunden in Plattformen oder CAM-Systeme. Sobald eine automatische Kalkulation oder Datenverarbeitung fehlschlägt, kann dem Kunden sofort ein persönlicher Live-Konstruktionsservice angeboten werden:

  • Terminbuchung: Der Kunde wählt den nächsten freien Termin online.
  • Live Support: In einer geführten Session wird das Modell gemeinsam betrachtet und idealerweise direkt überarbeitet.
  • Ergebnis: Fertigungssichere CAD- & relevante Meta-Daten – sofort einsetzbar.

So wird aus dem kritischen Moment des Prozessabbruchs ein positives Nutzererlebnis – und für Produzenten und Plattformbetreiber entsteht ein echtes Alleinstellungsmerkmal. Statt Kontrollverlust erfährt der Kunde Beratung und Sicherheit. Holydraft liefert genau dort Effizienz und Verlässlichkeit, wo andere Systeme an ihre Grenzen stoßen – menschlich, eingebettet, schnell. Statt Rückfragen zu provozieren, liefern Kunden fertigungssichere Dateien. Statt Angebote zu verzögern, werden Prozesse beschleunigt. So wird das Potenzial moderner Infrastruktur voll ausgeschöpft – auch ohne eigene Konstrukteure.

* Gründer, Holydraft (Manupa GbR)

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