Erzwungener Wechsel Thyssenkrupp erwartet bald neuen Chef für Stahlsparte

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Dennis Grimm, der Chef von Thyssenkrupp Steel Europe, Deutschlands größtem Stahlkonzern, steht, wie heute berichtet wurde, vor seiner Ablösung.

Kurze Karriere im Stahlkonern! Das Ende auf dem Chefsessel von Thyssenkrupp Steel Europe naht für Dennis Grimm nun bereits etwas mehr als einem Jahr ...(Bild:  Thyssenkrupp)
Kurze Karriere im Stahlkonern! Das Ende auf dem Chefsessel von Thyssenkrupp Steel Europe naht für Dennis Grimm nun bereits etwas mehr als einem Jahr ...
(Bild: Thyssenkrupp)

Der Thyssenkrupp-Steel-Europe-Chef Dennis Grimm wird bald gehen. In der Branche läuft es auch bekanntlich nicht gut. Nun werde daran gearbeitet, dass sich Grimm mit dem Aufsichtsrat auf die Aufhebung seines Vertrages einige. Interne Gerüchte wollen wissen, dass es im Aufsichtsrat weder auf Arbeitgeber- noch auf Arbeitnehmerseite einen starken Rückhalt für Grimm gibt. Er sei eher als blasse Gestalt aufgefallen.

Der studierte Produktionstechniker ist auch erst seit August 2024 an der Spitze von Thyssenkrupp Steel Europe. Ihm folgen könnte die bisherige Transformationsvorständin Marie Jaroni, wie heraus gesickert ist. Sie soll sich bei den Verhandlungen zu einem Sanierungstarifvertrag hervorgetan haben, mit dem der Stahlkonzern wieder auf Kurs gebracht werden soll.

Trotz allem kann noch alles ganz anders kommen ...

Jaroni habe demnach gute Chancen, neue Vorstandssprecherin zu werden. Der nur vierköpfige Vorstand der Stahlgiganten hatte übrigens erst kürzlich einen Abgang vermeldet, denn der Personalchef Dirk Schulte legte aus persönlichen Gründen sein Mandat nieder. Einen Zusammenhang zum Grimm-Abgang suche man aber vergebens. Allerdings muss man auch im Hinterkopf behalten, dass sich auch in anderer Hinsicht einiges noch ganz anders entwickeln könnte. Denn die Konzernmutter Thyssenkrupp ist schon seit einiger Zeit in Gesprächen mit dem indischen Stahlhersteller Jindal Steel, wobei über einen Verkauf ihrer Stahlsparte geredet wird.

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