Trennungsgerüchte Will Thyssenkrupp seinen Werkstoffhandel loswerden?

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Der Stahlkonzern Thyssenkrupp erwägt laut Insider-Kreisen den Ausstieg aus seiner Werkstoffhandelstochter, wie der dpa zu Ohren gekommen ist.

Aus dem Stahlkonzern Thyssenkrupp sickerten jetzt erste Informationen, dass man sich möglicherweise von der Werkstoffhandeltochter Thyssenkrupp Materials Services verabschieden wird ...(Bild:  Thyssenkrupp)
Aus dem Stahlkonzern Thyssenkrupp sickerten jetzt erste Informationen, dass man sich möglicherweise von der Werkstoffhandeltochter Thyssenkrupp Materials Services verabschieden wird ...
(Bild: Thyssenkrupp)

Wenn Thyssenkrupp diesen Schritt gehe, könnte dabei mit über zwei Milliarden Euro gerechnet werden. Das zumindest berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Thyssenkrupp habe mit Beratern über Alternativen für Thyssenkrupp Materials Services – wie eben eine Abspaltung – gesprochen. Auch ein Verkauf kann möglich sein, weil, wie es weiter heißt, bereits Interessenten den Finger gehoben haben. Die Überlegungen befänden sich aber noch in einem frühen Stadium. Thyssenkrupp könnte sich nicht zuletzt aber auch dafür entscheiden, die Tochter noch etwas länger unter den Fittichen zu halten – insbesondere angesichts der aktuellen Marktturbulenzen. Ein Unternehmenssprecher äußerte sich aber nicht konkret zu der Angelegenheit, heißt es. Er bekräftigte lediglich frühere allgemeine Aussagen des Konzerns. Die Thyssenkrupp-Aktie drehte nach Bekanntwerden der Informationen aber ins Plus.

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