Hoffnungsschimmer Thyssenkrupp-Werk Kreuztal-Eichen geht es vorerst weiter

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Im Streit über den geplanten Abbau von Arbeitsplätzen haben sich Thyssenkrupp Steel und die IG Metall angenähert, auch wenn viele Arbeitsplätze auf der Kippe stehen.

Gespräche zwischen Thyssenkrupp Steel und der IG Metall haben dazu geführt, dass das auf der Kippe stehende Werk in Kreuztal-Eichen eine Chance erhalten soll, um weiterhin zu bestehen ...(Bild:  Thyssenkrupp)
Gespräche zwischen Thyssenkrupp Steel und der IG Metall haben dazu geführt, dass das auf der Kippe stehende Werk in Kreuztal-Eichen eine Chance erhalten soll, um weiterhin zu bestehen ...
(Bild: Thyssenkrupp)

Der Stahlhersteller Thyssenkrupp Steel und die Gewerkschaft IG Metall gaben in Duisburg eine Grundsatzvereinbarung zur anstehenden Restrukturierung des Unternehmens bekannt. Auf deren Basis können Verhandlungen aufgenommen und bis zum Sommer ein Tarifvertrag abgeschlossen werden, wie es weiter heißt. Die im Herbst 2024 vom Thyssenkrupp-Management angekündigte Schließung des Werks mit seinen circa 500 Beschäftigten soll demnach vorerst nicht umgesetzt werden. Es sei das gemeinsame Ziel, diesen Schritt nicht zu gehen. Der Standort Kreuztal-Eichen soll dagegen optimiert werden, um einen wirtschaftlichen Betrieb zu erhalten.

Bei Thyssenkrupp werden dennoch massiv Stellen abgebaut

Zwar werden Stellen wegfallen, doch das soll nicht durch betriebsbedingte Kündigungen passieren. An der klimaschonenden Direktreduktionsanlage im Rahmen der grünen Transformation hält Thyssenkrupp Steel übrigens fest. Das Werk könnte zwar weiterhin aufgegeben werden, habe nun aber noch eine Chance auf einen langfristigen Erhalt. Deshalb sollen die Verhandlungen, wie das Rettungskonzept aussehen und umgesetzt werden soll schnellstmöglich angegangen werden. Nichtsdestotrotz werden im gesamten Thyssenkrupp-Konzern in den nächsten sechs Jahren viele tausend Stellen wegfallen. Außerdem stehen zwei Werke in Bochum zur Debatte, die 2030 geschlossen werden sollen, wobei in einem davon schon früher die Lichter ausgehen könnten.

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung