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„Um diesen Anforderungen an Qualität und Menge der zu reinigenden Teile gerecht werden zu können“, begründet Marcus Toddebusch, Mitarbeiter der Abteilung Prozessentwicklung bei Ewald Euscher, die Investitions-Entscheidung, „haben wir Anfang 2008 zwei neue Pero-Reinigungsanlagen angeschafft.“ Im Januar wurde eine V3-Anlage mit Doppelspur im Werk EE1 aufgestellt und im Februar wurde eine fast identische Maschine ins Zweigwerk EE2 geliefert. Damit sind in jedem Produktionsbetrieb zwei Pero-Anlagen im Einsatz.
Teilereinigungsanlage läuft seit 1986 zur vollen Zufriedenheit
„Die älteste Anlage ist eine des Typs 2N“, freut sich Werner Gebauer, Vertriebsingenieur bei Pero, über das gute Image der Referenzanlage, „die seit 1986 am Standort EE1 zur vollen Zufriedenheit des Kunden ihre Arbeit macht.“ In dieser Anlage wird schwerpunktmäßig Edelstahl entfettet.
Die neue V3-Anlage in EE1, die gegenüber der „alten“ Pero-2N-Anlage steht, wird für alle Materialien – Ewald Euscher verarbeitet neben Edelstahl und Stahl auch Aluminium und Buntmetalle – eingesetzt. Diese Vakuumanlage ist mit einer Arbeitskammer, einem Reinigungsbad, einem Spülbad, einem Konservierungsbad, einer Destillations- und Resdestillations-Einrichtung sowie einer Trocknungseinrichtung ausgestattet.
Vollvakuum-Teilereinigung ermöglicht schonende Behandlung
In den neuen Reinigungsanlagen stehen alle Behälter permanent unter Vakuum. Durch diese Vollvakuumtechnik können alle Reinigungs- und Destillationsprozesse bei niedrigeren Temperaturen teile- und lösemittelschonend durchgeführt werden. Des Weiteren lassen sich Teile und Filterkuchen emissionsfrei trocknen, was sowohl die Emissionen als auch den Lösemittelverbrauch deutlich reduziert.
Das Vakuum wird ständig überwacht und somit ist sichergestellt, dass eventuelle Leckagen sofort registriert und gemeldet werden. „Als Reinigungsmedium kommt Per zum Einsatz“, erklärt Pero-Vertriebsingenieur Gebauer, „das sich allen Materialien gegenüber neutral verhält und das sich beim Verträglichkeitstest unterschiedlicher Reinigungsmedien mit den eingesetzten Schmierstoffen als das mit der größten Prozesssicherheit herauskristallisiert hat.“
Teilereinigung und Entfettung für Kupfer, Stahl und Messing
Beides ist für Ewald Euscher sehr wichtig, denn neben den Teilen aus Edelstahl kommen auch solche aus Kupfer, Stahl und Messing aus den Pressen, die mit verschiedenen Schmierstoffen gezogen werden und alle auch entfettet werden müssen. „Mit der neuen Pero-V3-Anlage entfetten wir jetzt in EE1 alle anderen Teile, haben genug Kapazität für eine mehrschichtige Fertigung und können zusätzlich die Stahlteile konservieren und so für Transport und Lagerung schützen“, kann Toddebusch entspannt in die Zukunft blicken.
Die kontinuierliche Destillation mit ausreichender Leistung – auch die beiden „alten“ Pero-Anlagen sind so ausgerüstet – sorgt für gleichbleibend saubere Bäder und kurze Taktzeiten. In der Restdestillationseinheit, die in jeder der beiden neuen Anlagen integriert ist, werden die abgereinigten Schmierstoffe so weit vom Lösemittel befreit, dass sie kostengünstig entsorgt werden können.
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