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Teilereinigung

Tiefziehteile müssen sauber und trocken sein

| Autor/ Redakteur: Norbert Schmidt / Josef-Martin Kraus

Ganz gleich, ob die Tiefziehteile direkt in die Kundenverpackung wandern oder noch weiter veredelt werden: Alle Teile müssen sauber und trocken sein. Und das sind bei Ewald Euscher rund 1,6 Mrd. Stück im Jahr. Vier Pero-Reinigungsanlagen in zwei Werken sorgen für die notwendige Sauberkeit. Für den Tiefzieher sind sie das Optimum, was große Mengen, flexible Abläufe, Reinigungsqualität und Wirtschaftlichkeit angeht.

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Zufrieden mit den beiden neuen V3-Reinigungsanlagen (v.l.n.r.): Euscher-Prozessentwickler Marcus Toddebusch, Geschäftsführer Jens Euscher-Klingenhagen und Werner Gebauer, Vertriebsingenieur bei Pero.
Zufrieden mit den beiden neuen V3-Reinigungsanlagen (v.l.n.r.): Euscher-Prozessentwickler Marcus Toddebusch, Geschäftsführer Jens Euscher-Klingenhagen und Werner Gebauer, Vertriebsingenieur bei Pero.
( Archiv: Vogel Business Media )

„Die Ansprüche unserer Kunden an die Oberflächenreinheit der Teile wachsen kontinuierlich“, benennt Jens Euscher-Klingenhagen, Geschäftsführer der Ewald Euscher GmbH & Co. KG, die Anforderungen an sein Haus – „und die hohe Komplexität vieler Teile bestimmt unsere Erwartungen an die Pero-Reinigungsanlagen.“ Denn die Zeiten der einfachen, glatten Teile sind vorbei.

Tiefziehen mit hoher Präzision

Der Bielefelder Präzisionstiefzieh-Spezialist hat sich durch Innovationen einen Namen am Markt gemacht. Was bei Ewald Euscher aus einer Ronde – einer auf die spätere Geometrie abgestimmten Blechscheibe – entsteht, kann sich sehen lassen. Schwierige Geometrien in engen Toleranzen gehören für den Tiefzieher zum Tagesgeschäft.

„Dank unseres Know-hows und eines eigenen Werkzeugbaus sind wir in der Lage, auch komplexe Zusatzoperationen, wie das Formen von Gewinden und Sicken, ins Werkzeug und damit in den Arbeitsprozess zu integrieren“, begründet Jens Euscher-Klingenhagen die Leistungsfähigkeit seines Hauses. Damit ist es Ewald Euscher gelungen, aus klassischen Drehteilen Tiefziehteile zu machen – mit allen Vorteilen wie minimalem Werkstoffeinsatz, kürzestem Zeitbedarf, optimiertem Fertigungsfluss bei gleich hoher Qualität, aber mit einem außerordentlichen Kostensenkungspotenzial.

Tiefziehteile ohne Nachbearbeitung als Ziel

Ziel der Entwickler bei Ewald Euscher ist immer das Fertig-Fallen der Teile aus der Presse. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um kleine oder große Teile handelt und aus welchem Werkstoff sie gefertigt werden. So konnten die Bielefelder bei Sub-D-Steckern und auch sehr kleinen Teilen im Elektronikbereich für Sensoren und Schalter rostfreien Chrom-Nickel-Stahl einführen, der sich durch einen sehr guten Korrosionsschutz auszeichnet und damit Nachbearbeitungen überflüssig macht.

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