Machine-as-a-Service für Biegezellen Remote-Partnermodell für automatisierte Biegezellen

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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Nach Machine-as-a-Service (MaaS) für Laserschneidmaschinen geht Blechnext den nächsten Schritt und bietet eine Neuheit in der Blechbearbeitung: einen Remote-Service für automatisierte Biegezellen.

„In der Zelle“: Marc Unger, Operations Manager bei Blechnext, überprüft das mithilfe des Roboterarms in der Biegezelle automatisiert abgekantete Blechteil.  (Bild:  Blechnext)
„In der Zelle“: Marc Unger, Operations Manager bei Blechnext, überprüft das mithilfe des Roboterarms in der Biegezelle automatisiert abgekantete Blechteil.
(Bild: Blechnext)

Machine-as-a-Service für den Biegevorgang beinhaltet die Anschaffung einer Automatisierungszelle durch Blechnext, die mit einer beim Blechverarbeiter bereits vorhandenen oder neu zu erwerbenden Biegemaschine (herstellerunabhängig) verknüpft wird, sowie die gesamte Remote-Programmierung, -Überwachung und -Entstörung. Das blechverarbeitende Unternehmen verpflichtet sich in diesem Modell zu einer vertraglich vereinbarten Mindestauslastung der Biegezelle, während Blechnext den gesamten Betrieb verantwortet.

Komplexe Biegeprozesse automatisieren

Den Biegevorgang komplett zu automatisieren, ist nicht trivial, denn im Gegensatz zum Laserschneiden ist beim Biegen bzw. Abkanten von Blechen bisher viel menschliches Know-how gefragt: die Planung der Biegeabfolge, die Einschätzung von Materialabweichungen durch den physikalischen Prozess oder die Führung des Blechs, um Fehlbiegungen vorzubeugen. Durch Automatisierungszellen, die mit einer Biegemaschine kombiniert werden, lässt sich der Abkantvorgang mannlos durchführen.

Die Biegezelle von Blechnext besteht aus einer Biegemaschine – die bereits vorhanden sein kann oder neu erworben wird – sowie einer vorgebauten Automatisierungszelle von Starmatik. Das Handling der Bleche, das zuvor von Facharbeitern vollzogen wurde, übernimmt hier ein spezialisierter Roboter mit mehreren Greifern, die jeweils mit Saugnäpfen, Magnetgreifern oder einem Zangen-Tool ausgestattet sind und auf das Teilespektrum des Blechbearbeiters individuell abgestimmt werden. Der Softwareprozess, der Biegemaschine und Automatisierungszelle verbindet, ermöglicht hohe Effizienz und Qualität. Hinzu kommt eine präzise Mess- und Kameratechnik, die die Einhaltung von Toleranzen beim Einfahren neuer Teile sicherstellt und zur automatischen Qualitätsprüfung bei großen Losgrößen genutzt werden kann. Die Automatisierungszelle kann, wenn die Materialbeladung und -entladung sichergestellt ist, vollständig automatisch laufen, inkl. der Rüstvorgänge der Biegemaschine und der Greifer des Roboters.

Davon profitieren Blechbearbeiter

Blechbearbeiter profitieren dreifach:

1. Es sind keine Programmierkenntnisse oder umfassendes technisches Know-how für die komplexe Biegezelle nötig, da Blechnext sämtliche Aufgaben zur Einrichtung, Programmierung, Überwachung und Entstörung der Anlage per Remote Control übernimmt.

2. Eine Automatisierung des Biegevorgangs ermöglicht deutlich höhere Laufzeiten und eine höhere Produktivität der Maschine; der Biegeprozess wird effizienter und kostengünstiger. Neben Großserien sind abhängig vom Bauteil auch kleine Stückzahlen möglich.

3. Die automatisierte Biegezelle ist eine Antwort auf den enormen Fachkräftemangel in diesem Bereich, da eine weitgehend mannlose Fertigung erreicht wird. Bediener müssen lediglich das Material bereitstellen und Wartungen durchführen.

Neben der Leasing-Variante kann das blechverarbeitende Unternehmen die Automatisierungszelle (oder die gesamte Biegezelle) auch selbst anschaffen, während sich Blechnext ebenfalls um die gesamte Remote-Bereitstellung und den -Betrieb kümmert.

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(Bild: VCG)

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