Insolvenzplan WK Metall soll zurück auf Erfolgskurs

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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Die Übernahme des Spezialisten für CNC-Blechbearbeitung WK Metall ist auf der Zielgeraden. Der laufende Geschäftsbetrieb wurde erfolgreich stabilisiert und selbst Neukunden wurden gewonnen.

Außenaufnahme WK Metall GmbH (Bild:  WK Metall GmbH)
Außenaufnahme WK Metall GmbH
(Bild: WK Metall GmbH)

Gute Nachrichten für Mitarbeiter, Kunden und Partner der WK Metall GmbH mit Sitz im baden-württembergischen Neuenbürg: Die Übernahme des Geschäftsbetriebs ist auf der Zielgeraden.

Michael Wagner, der bisherige Geschäftsführer und Gesellschafter, sowie ein weiterer Privatinvestor möchten den Geschäftsbetrieb gemeinsam übernehmen und die wirtschaftliche Neuaufstellung der WK Metall vorantreiben. Die Arbeitsplätze und der Standort Neuenbürg blieben bei dieser Lösung erhalten. Die Gläubiger müssen der Übernahmelösung noch zustimmen.

Die Entwicklung signalisiert Kontinuität und wir freuen uns sehr darüber. Die Investoren wollen das Unternehmen langfristig erhalten und bringen das Fach- und Branchenwissen sowie die notwendige Liquidität dafür mit.

Holger Blümle, Insolvenzverwalter, Schultze & Braun

Die Übernahme soll mithilfe eines Insolvenzplans erfolgen, der bereits in der kommenden Woche beim Gericht Pforzheim eingereicht und anschließend mit den Gläubigern abgestimmt werden soll. Dabei handelt es sich um eine Art gerichtlichen Gesamtvergleich zwischen WK Metall und seinen Gläubigern, um das Unternehmen wieder auf „stabile Beine“ zu stellen und seine Fortführung dauerhaft zu sichern.

Ziele dieses Insolvenzplans und der Übernahme sind der Erhalt des Unternehmens sowie die Sicherung von möglichst vielen der knapp 30 Arbeitsplätze ebenso wie die bestmögliche Befriedigung der Gläubiger.

Holger Blümle, Insolvenzverwalter, Schultze & Braun

Geschäftsführer Michael Wagner ergänzt: „Wir wollen WK Metall wieder auf einen wirtschaftlichen Erfolgskurs bringen. Ich freue mich sehr, dass wir mit der Übernahme direkt in die unternehmerische Verantwortung gehen können.“

Zentrale Transformationsschritte wurden bereits in Gang gesetzt. Strukturen und Prozesse werden gezielt optimiert, um Effizienzgewinne zu realisieren und eine langfristig hohe Qualität zu wettbewerbsfähigen Preisen zu gewährleisten.

Wir nutzen die aktuelle Phase bewusst und wollen keine Zeit verlieren, die WK Metall bereit für die Zukunft zu machen und unser Leistungsversprechen aktiv einzulösen.

Geschäftsführer Michael Wagner

Der laufende Geschäftsbetrieb des modernen, auf Blechbearbeitung spezialisierten Lohnfertigungsunternehmens läuft derweil ohne Einschränkungen weiter.

„Dass uns die Kunden in der Zeit der wirtschaftlichen Neuaufstellung den Rücken stärken und wir sogar neue Kunden gewinnen konnten, zeigt, dass unsere Arbeit weiterhin einen guten Ruf in der Region und darüber hinaus genießt, und unterstreicht das wirtschaftliche Potenzial von WK Metall“, sagt Geschäftsführer Michael Wagner.

Insolvenzverwalter Holger Blümle ergänzt: „Der Insolvenzplan und die darin geregelte Übernahme legen die Basis für eine langfristige wirtschaftliche Gesundung und einen Neustart der WK Metall. Ich gehe fest davon aus, dass sich auch die Gläubiger der Übernahmelösung nicht verwehren werden.“

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