Software Trumpf liefert KI-Unterstützung für Konstrukteure

Quelle: Pressemitteilung Trumpf Werkzeugmaschinen 2 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Die neue KI-basierte Software iAssist analysiert die Optimierungspotenziale von Blech-Baugruppen und schlägt passende Gestaltungsstrategien vor. Das soll Konstrukteure bei ihrer Arbeit entlasten und gleichzeitig die Teilequalität steigern.

Die Software iAssist zeigt Konstrukteuren, wie sie ihre Baugruppen wirtschaftlich und fertigungstechnisch optimieren können.(Bild:  Trumpf)
Die Software iAssist zeigt Konstrukteuren, wie sie ihre Baugruppen wirtschaftlich und fertigungstechnisch optimieren können.
(Bild: Trumpf)

Mit der Software „iAssist“ hat Trumpf eine Lösung geschaffen, die Konstrukteuren mithilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) bei ihrer Arbeit unterstützen soll. Die erste Version dieser Software ist nun verfügbar.

Sie analysiert automatisch die Optimierungspotenziale von Baugruppen und schlägt Anwendern Maßnahmen vor, wie sie ihre Konstruktionen verbessern können. Dafür müsse der Konstrukteur lediglich die Step-Datei seiner Baugruppe in der Software hochladen. Innerhalb von Sekunden analysiere die KI die Daten und gibt das Ergebnis aus.

„Mit iAssist kommen Konstrukteure deutlich schneller zu einem sehr guten Ergebnis. Anstatt die Bauteile mit dem Trial-and-Error-Prinzip zu verbessern, können sie sich die wichtigsten Optimierungspotenziale automatisch ausgeben lassen. Das führt zu besseren Ergebnissen und verschafft Unternehmen Effizienzvorteile“, sagt Jörg Heusel, R&D Manager für Blechdesign bei Trumpf. Bei der Analyse berücksichtigt iAssist wirtschaftliche Kriterien und zeigt beispielsweise auf, wie sich Material oder Fertigungsschritte einsparen lassen.

Selbst Konstrukteure mit wenig Erfahrung erzielen mit iAssist in kurzer Zeit sehrt gute Ergebnisse.(Bild:  Trumpf SE + Co. KG)
Selbst Konstrukteure mit wenig Erfahrung erzielen mit iAssist in kurzer Zeit sehrt gute Ergebnisse.
(Bild: Trumpf SE + Co. KG)

Optimate und KIT als Entwicklungspartner

Bei iAssist arbeitet das Team um Jörg Heusel mit der Trumpf Start-Up-Ausgründung Optimate sowie dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) zusammen. Die Lösung nutzt die KI-Algorithmen von Optimate, um einzelne Bauteile zu verbessern. Für die Gesamtgruppe hat Trumpf eine eigene KI trainiert. Dafür haben Heusel und sein Team über 2000 Baugruppen im Hinblick auf ihre Optimierungspotenziale klassifiziert.

Außerdem nutzen auch die Studierenden des KIT iAssist, um ihre Baugruppen zu verbessern. Die dadurch erzeugten Daten verwendet Trumpf wiederum, um die KI weiter zu trainieren. „Die Arbeit mit den Studierenden hat die Vorteile von iAssist bestätigt. Schon nach zwei bis drei Durchläufen mit iAssist konnten die meisten Studierenden – auch Anfänger – ein sehr gutes Ergebnis erzielen“, berichtet Heusel.

Kunden helfen mit ihren Daten, die KI weiter zu verbessern

Trumpf stellt iAssist bislang allen interessierten Anwendern kostenlos zur Verfügung. „Die Kunden können mit der Software ihre Bauteile optimieren. Im Gegenzug dürfen wir ihre Daten nutzen, um die KI weiter zu trainieren und ihre Analyse stetig zu verbessern“, so Heusel. Das Technologieunternehmen ist bei der Entwicklung der Software noch nicht am Ende. Man will zukünftig die Konstruktionsdaten der Bauteile mit den Fertigungsdaten der Maschinen zu vernetzen. „Stockt beispielsweise der Schneidprozess in der Fertigung, analysiert die Software automatisch, ob ein Konstruktionsfehler die Ursache dafür ist. Falls das zutrifft, berücksichtigt iAssist diese Information bei der Analyse“, so Heusel.

Die Software iAssist wird auch auf der Trumpf-Hausmesse Intech vom 9. bis 12. April 2024 zu sehen sein.

(ID:49983183)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung