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Noch vor Beginn der Werkzeugeinarbeitung liegen deren Ergebnisse vor und ermöglichen so die simulationsbasierte Tryout-Unterstützung. Tritt dann im Tryout ein Problem auf, lässt sich die Ursache am Computer bestimmen. Schnell und einfach wird ersichtlich, welche Maßnahme das Umformergebnis positiv beeinflusst.
Finale Simulation des Umformwerkzeugs Grundlage der Sensivitätsanalyse
Grundlage für die Sensitivitätsanalyse bildet die finale Simulation der Engineeringabteilung, auf deren Basis das Werkzeug entsteht. Alle erforderlichen Kriterien hinsichtlich Materialversagen, Faltenbildung und weitere sind darin erfüllt. Dieses Simulationssetup erfährt nun eine Erweiterung.
Korrekturmaßnahmen, wie die Modifikation des Matrizenradius, werden in Form von Streubereichen definiert. Der im Werkzeug ursprünglich vorgesehene Zehner-Matrizenradius kann damit Werte von 8 bis 15 mm annehmen. In der gleichen Weise variierbar sind die Platineneinlegeposition und die Platinenform, die Ziehsickenrückhaltung und die Blechhalterkraft.
Zahlreiche weitere Korrekturmaßnahmen, wie beispielsweise die Position und Größe von Entlastungslöchern, können ebenfalls berücksichtigt werden. Überdies ist die firmenspezifische Anpassung von standardisierten Korrekturmaßnahmen möglich. Mit all diesen Inputs erfolgt dann die Simulation für die Tryout-Unterstützung.
Vorab berechnete Simulationsergebnisse tragen zur Problemlösung im Tryout bei
Tritt ein Problem im Tryout auf, greift das Engineering auf die vorgängig in Autoform-Sigma berechneten Simulationsergebnisse zurück. Die Software unterstützt den Anwender bei der Bestimmung von geeigneten Korrekturmaßnahmen.
Mittels einer Tryout-Karte wird eine konkrete Handlungsempfehlung für die nächste Korrekturschleife erarbeitet und ein eigentlicher Aktionsplan entsteht. Meldet das Tryout-Team beispielsweise zwei Problembereiche, einen Riss am Boden einer Verprägung sowie eine um 23% ausgedünnte Stelle in der Zarge bei maximal tolerierten 20% Ausstreckung, dann nimmt das Engineering diese beiden Bereiche am Computer genauer unter die Lupe.
Tryout-Software führt in logischen Schritten durch die Fehlerauswertung
Autoform-Sigma führt den Anwender in logischen Schritten durch die Auswertung. So zeigt beispielsweise ein Vergleich der Sensitivitäten auf einen Blick, welche Korrekturmaßnahmen keinerlei Einfluss haben und mit welchen Maßnahmen eine reelle Chance besteht, das jeweilige Problem zu beheben.
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