Quintus Umformkapazitäten erweitert

Redakteur: M.A. Frauke Finus

Die Edelstahl Mechanik GmbH, spezialisiert auf medizinische sowie Forst- und Haushaltsprodukte, erweitert seine Fertigungskapazitäten mit einer modernen Hochdruck Fluid Cell Presse des schwedischen Herstellers Quintus Technologies, wie beide Unternehmen jetzt mitteilen.

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Die 17.000 t Presskraft der Flexform-Presse von Quintus ermöglicht die Kundenwünsche im Bereich Blechumformung-Prototypen und Kleinmengen mit einer kurzen Lieferzeit und reduzierten Kosten zu bedienen. Mit Philip Eisele (links im Bild) und Josef Eisele.
Die 17.000 t Presskraft der Flexform-Presse von Quintus ermöglicht die Kundenwünsche im Bereich Blechumformung-Prototypen und Kleinmengen mit einer kurzen Lieferzeit und reduzierten Kosten zu bedienen. Mit Philip Eisele (links im Bild) und Josef Eisele.
(Bild: Quintus)

Die Anschaffung der Flexform-Press war ein weiterer Schritt der offensiven Wachstumsstrategie des Unternehmens unter der Führung der Familie Eisele. Die Integration der neuen Maschine in den Produktionsprozess ermöglicht Edelstahl die Herstellung komplexer Geometrien und freigeformter Oberflächen in einem einzigen Produktionsschritt, speziell wenn es um kleinere beziehungsweise mittlere Losgrößen geht, wie die beiden Unternehmen mitteilen.

Geschäftsführer Josef Eisele meint dazu: „In vielen Fällen werden von unseren Kunden besondere, komplexe Komponenten und Baugruppen angefragt, speziell in relativ kleinen Losgrößen. Die dann mit anspruchsvollen Legierungen und extrem kurzen Lieferzeiten. All diese Anforderungen können mit der Quintus Fluid Cell Presse sehr gut realisiert werden.“

Die neue Press emit einer Presskraft von 17.000 t mit einer Umformfläche von 700 x 1800 mm ist im August im Werk der Edelstahl Mechanik in Göppingen in Betrieb gehen. Der Flexform-Prozess benötigt nur eine Werkzeughälfte. Der andere Teil der zur Umformung notwendigen Seite wird durch eine flexible Gummimembrane, die mit einem gleichmäßigen hydraulischen Druck beaufschlagt wird, realisiert, wie Quintus mitteilt. Diese Technologie ermögliche eine signifikante Reduzierung der Werkzeugkosten und der Rüstzeiten, heißt es weiter.

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