Blackout bei der Vorsorge
Viele Unternehmen sind auf einen Stromausfall nicht vorbereitet

Ein Gastbeitrag von Manfred Godek 5 min Lesedauer

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Bei einem Stromausfall-Blackout kosten Versäumnisse die deutsche Industrie potenziell Millionen und gefährden Existenzen. Das gilt es bei der Vorbereitung zu beachten.

Strom weg? Insbesondere in der Industrie kann das massive Schäden verursachen.(Bild:  Ruslan Batiuk - stock.adobe.com)
Strom weg? Insbesondere in der Industrie kann das massive Schäden verursachen.
(Bild: Ruslan Batiuk - stock.adobe.com)

Rund 35 Prozent der deutschen Industrieunternehmen waren im Jahr 2024 laut einer aktuellen DIHK-Erhebung von einem Stromausfall betroffen. Selbst wenige Sekunden reichten aus, um immense Schäden zu verursachen. Mit einer detaillierten Krisen- und Notfallplanung lässt sich der Worst Case beherrschen.

Einen Chiphersteller kosteten Stromausfälle in zwei Werken sogar rund 300 Millionen Euro Umsatz. Nicht alle Bereiche waren am Notstrom angeschlossen gewesen. Dazu gehörten auch die Absaug- und Belüftungssysteme, die verhindern, dass Staubpartikel die filigranen Strukturen auf den Siliziumscheiben beschädigen. Somit galten die Reinräume als kontaminiert und mussten gereinigt werden. Der Betrieb stand über mehrere Wochen still.