Tragische Entwicklung Vollert Anlagenbau ist nach 100 Jahren insolvent

Quelle: Vollert Anlagenbau 1 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Die Vollert Anlagenbau GmbH in Weinsberg hat am 18. Juli 2025 beim Amtsgericht Heilbronn einen Insolvenzantrag stellen müssen.

Erst vor Kurzem konnte Vollert Anlagenbau das 100-jährige Bestehen feiern. Nun ist das Unternehmen aus Weinsberg unverhofft in die Insolvenz geschlittert ...(Bild:  Vollert)
Erst vor Kurzem konnte Vollert Anlagenbau das 100-jährige Bestehen feiern. Nun ist das Unternehmen aus Weinsberg unverhofft in die Insolvenz geschlittert ...
(Bild: Vollert)

Vollert Anlagenbau ist als Entwickler für schlüsselfertige Intralogistikkonzepte für die Aluminium- und Metallindustrie, Anlagen für die Betonfertigteilproduktion sowie für Rangiersysteme bekannt. Das Leistungsprogramm umfasst etwa vollautomatische Hochregalanlagen, Materialflusssysteme für Aluminiumstrangpress-Hersteller, die, wie betont wird, weltweit leistungsfähigsten Regalbediengeräte für die Lagerung von Blechplatinen oder Automatikkransysteme für 50 Tonnen und mehr, automatisierte Anlagen für die Herstellung von Betonelementen und Rangiersysteme für das Verziehen von Eisenbahnwaggons und Zügen. Anlagen- und Maschinen von Vollert sind deshalb in über 80 Ländern im Einsatz. Doch nun ist der Spezialist insolvent. Als Hauptursache für die Schieflage des Unternehmens wird die global schwache Nachfrage in den letzten 18 Monaten in allen Branchen, in denen Vollert tätig ist, genannt – insbesondere mit Blick auf die Betonfertigteil-Industrie. Darüber hinaus musste ein Großprojekt aus der Stahlbranche aufgrund unvorhersehbarer Schwierigkeiten mit Verlust abgeschlossen werden. Der Geschäftsbetrieb bei Vollert gehe aber uneingeschränkt weiter. Die Löhne und Gehälter der Mitarbeiter, die bereits informiert wurden, sind über das Insolvenzgeld der Agentur für Arbeit für drei Monate gesichert. Der Insolvenzverwalter wird jetzt nach eigenen Angaben nach adäquaten Lösungen suchen.

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung