Werkzeug-Tryout

Von Anfang an nur Gutteile produzieren

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Ausgehend von den Anforderungen im heutigen Motoren- und Generatorenbau – ein anspruchsvolles Qualitätsniveau und absolute Toleranztreue – müssen die erforderlichen Standards in der laufenden Produktion entsprechend abgesichert sein. Garant dafür ist der eigene Stanzwerkzeugbau von Kienle + Spiess. Das Leistungsspektrum reicht deshalb von der Kundenberatung, der Entwicklung, Konstruktion bis hin zur Werkzeug- und Formenherstellung und nicht zuletzt bis zur Erprobung und Übergabe an den eigenen Stanzbetrieb oder den externen Kunden.

Breites Leistungsspektrum

Die Bandbreite umfasst außerdem Lösungen für Platinenzuschnitte, Einzelnutwerkzeuge, Folgewerkzeuge für lose Bleche (ein- und mehrspurig), Stanzpaketierwerkzeuge (ein- und mehrspurig), Glulock-Werkzeuge (ein- und mehrspurig) sowie Formen für den Aluminium- und Kupferdruckguss. Die Gesamtleistung bildet damit eine durchgehende Prozesskette. Auch das spezielle Verbindungsverfahren Glulock (Klebeverfahren) Glulock wurde von Kienle + Spiess auf der MEB Synchropress entwickelt. „Der Kunde darf von uns jederzeit ein einwandfreies und zu 100% eingefahrenes Werkzeug erwarten“, sagt Bauer. „Aus diesem Grunde haben wir uns nach einer brauchbaren Tryout-Lösung umgesehen und sind dabei auf die Synchropress gestoßen.“

Probestanzen und Bemusterung auf der MEB Synchropress

Jährlich sind es etwa 30 neue Werkzeuge, die auf der MEB Synchropress eingefahren und serientauglich modifiziert werden. Aber auch ältere Werkzeuge werden entsprechend neuen Aufgaben aufgearbeitet und ebenfalls getestet. Das sogenannte Probestanzen und die Bemusterung der Werkzeuge werden ebenfalls auf der MEB Synchropress realisiert, wobei die Anwendung auch bis Kleinserien – dabei handelt es sich etwa um einige tausend Teile – reicht. „Direkt vom Werkzeugbau mussten wir die Werkzeuge immer auf einer Produktionspresse testen. Das war sehr zeitaufwändig und wir mussten immer den Produktionsprozess irgendwo unterbrechen oder verschieben“, verrät Bauer.

Bei den Werkzeugtests wird insbesondere darauf geachtet, dass ein präzises Zusammenspiel von zeitlich untereinander abhängigen Operationen erreicht wird. „Dies“, so sagt der Werkzeugspezialist Steffen Bauer, „lässt sich hervorragend mit der MEB Synchropress realisieren.“

Verschleißfeste Pressenkonstruktion

Basis dafür ist das besondere Antriebs- und Steuerungskonzept der MEB Synchropress. Diese spezielle Ausstattung wurde ihr deshalb zuteil, weil sie ja ursprünglich als Werkstattprobierpresse konzipiert wurde und deshalb auf hydraulische oder mechanische Antriebselemente wie Exzenter oder Schwungrad verzichtete. So wurden die elektrischen Antriebe mit Spindeln und als spezielle Rollengewindetriebe ausgeführt, die sich insbesondere durch eine außerordentlich hohe Präzision, Verschleißfestigkeit und hohe Wirkungsgrade auszeichnen.

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