Umformtechnisch hergestellt
Warmgewalzte Großzahnräder halten länger als gefräste

Ein Gastbeitrag von Andreas Hemmerle 2 min Lesedauer

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Geht bei einem Offshore-Windkraftgetriebe etwas kaputt, wird es teuer. Weiche man von der üblichen Herstellungsmethode der Zerspanung ab und nutzt ein umformtechnisches Verfahren, sinkt die Reparaturanfälligkeit.

Getriebeschäden an Offshore-Windkraftanlagen sind teuer – der Einsatz besonders standfester Zahnräder wie in Gearform entwickelt zahlt sich aus.(Bild:  Fraunhofer-IWU)
Getriebeschäden an Offshore-Windkraftanlagen sind teuer – der Einsatz besonders standfester Zahnräder wie in Gearform entwickelt zahlt sich aus.
(Bild: Fraunhofer-IWU)

Zahnradschäden an Offshore-Windkraftanlagen zu beheben ist sehr teuer. Stehen die Anlagen wegen defekter Getriebe still, ist eine Reparatur oft nur unter Einsatz von Spezialkränen möglich – hoher Wellengang, kräftige Winde und schlechte Sichtverhältnisse können Einsatzteams behindern und die Stillstandszeiten weiter verlängern. Im Projekt Gearform entwickelte das Fraunhofer-IWU daher gemeinsam mit Industriepartnern ein Warmwalzverfahren zur Herstellung langlebiger, großmoduliger Zahnräder. Gegenüber dem Wälzfräsen kann dieses Verfahren zusätzlich mit besonders hohem Materialnutzungsgrad und erheblich kürzeren Fertigungszeiten

punkten.

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