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Grundsätzlich zeichnen sich die gefertigten Werkzeuge durch einen modularen Aufbau in Einschubtechnologie und eine vollintegrierte Werkzeugüberwachung aus. Alle Aktivelemente fertigt das Baden-Württemberger Unternehmen üblicherweise aus Hartmetall. Je nach Materialdicke und Hubzahl werden jedoch auch keramische Werkstoffe als Schneid- und/oder Führungselemente eingesetzt, was dann ein nahezu schmierungsloses Stanzen bei höherer Standzeit und höherer Hubgeschwindigkeit ermöglicht.
Teilefertigung auf Präzisions-Schnellläuferpressen mit 500 kN
Auf Kundenwunsch übernimmt das Unternehmen außerdem die Serienproduktion von Stanzteilen einschließlich der gesamten Logistik, von der Materialbestellung über die Galvanik, der produktgerechten Verpackung bis hin zum sicheren Transport und der termingerechten Lieferung, beispielsweise für die Elektro-, Telekommunikations-, Fahrzeug- und Uhrenindustrie. Für die Teilefertigung stehen Präzisions-Schnellläuferpressen mit 500 kN zur Verfügung, Bildverarbeitungssysteme für eine kontinuierliche Qualitätsüberwachung und die notwendige Peripherie. Verarbeitet werden Banddicken von 0,05 mm bis 2,0 mm und Bandbreiten bis 120 mm.
Eine dritte Unternehmenssäule stellt die Feinwerktechnik dar. Hier agiert Hölzel einerseits als verlängerte Werkbank und setzt andererseits komplette Kundenkonstruktionen in der Fertigung um. Ob Fräsen, HSC-Fräsen, Drehen, optisches Profilschleifen, Koordinaten-, Vollschnitt-, Flach- oder Rundschleifen, ob Stanzen und Biegen im Einlege- oder im Folgewerkzeug, ob Drahtschneiden oder Senkerodieren – eingesetzt werden dabei die verschiedensten Fertigungsverfahren. „Wir fertigen entweder nach den Zeichnungen und Vorgaben unserer Kunden oder wir entwickeln gemeinsam mit den Kunden Ideen – von der Umsetzung in der Produktion bis zum fertigen Produkt“, beschreibt Boris Hölzel die Bandbreite der Leistungen. Hölzel fertigt mechanische Komponenten von Stückzahl 1 bis zu mittleren Serien, als Einzelteil oder komplett montiert als Baugruppe. Um die eigenen Verfahren zu ergänzen, beispielsweise durch Wärme und Oberflächenbehandlung. setzt Hölzel seit vielen Jahren langjährigen auf einen zuverlässigen Lieferantenstamm. Bearbeitet werden hochlegierte Werkzeugstähle, Hartmetalle und Keramik sowie bei der Blechbearbeitung alle Arten von Nichteisenmetallen und Eisenmetallen. Dabei werden Genauigkeiten von wenigen tausendstel Millimetern mit entsprechender Oberflächengüte erreicht.
Klettverschluss aus Metall ist temperaturbeständig und belastbar
Dass die Hölzel Stanz- und Feinwerktechnik als ein Unternehmen mit dem Fokus Stanzen mehr als nur das Standard-Know-how beherrscht, beweist Metaklett, ein metallischer Klettverschluss. In einem Kooperationsprojekt, in dem Hölzel Entwicklungspartner war, ist es gelungen, das Verbinden durch das Klettprinzip auch auf Stahlfügeteile zu übertragen. „Die Vorteile dieser Erfindung sind die hohe Temperaturbeständigkeit, die chemische Beständigkeit und die Belastbarkeit des Werkstoffes Metall“, erläutert Ulrike Hölzel. Heute hat das Unternehmen die Exklusivlizenz zur Produktion und zum Vertrieb dieser patentierten Erfindung.
Auf der Stanztec in Pforzheim war das Unternehmen bisher immer vertreten. Interessenten können sich auch in diesem Jahr über das Leistungsportfolio von Hölzel informieren.
Hölzel Stanz- und Feinwerktechnik auf der Stanztec 2014: Halle GS, Stand A-10
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