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Bis heute wurde die Wema-Softwarelösung von Thielen permanent und stets praxisorientiert weiterentwickelt. Die Vorteile für sich zu gewinnen hat man dann auch auch beim Automobilzulieferer Schulte & Co. im sauerländischen Hemer erkannt. Als einstige Metallwarenfabrik, die bereits 1923 gegründet wurde, hat sich das Unternehmen bis heute zu einem modernen und bedeutenden Automobilzulieferer entwickelt. Es sind fahrzeugspezifische Lösungen für die automobile Stromverteilung zu der unter anderem Rohrkabelschuhe, Stanzkabelschuhe und Schmiedekabelschuhe zählen und als Einzelteile oder Bandware geliefert werden. Dafür sind unzählige Werkzeuge am Lager oder im Einsatz wofür das Unternehmen voll auf das Wema-Werkzeugmanagement setzt. Dipl.-Ing. Michael Stute von Schulte weiß denn auch die Vorteile der Managementlösung zu schätzen: „Durch den konsequenten Einsatz des Wema-Tools ist es uns gelungen, Verbesserungspotenziale an den Werkzeugen zu lokalisieren. Darüber hinaus ist für uns als OEM-Zulieferer mit Wema eine exakte und lückenlose Dokumentation aller Umform-, Crimp- und Kunststoffspritzgießwerkzeuge möglich. Auch an unseren internationalen Standorten setzen wir Wema in der jeweiligen Landessprache ein.“
Kosten erfassen und analysieren
Exakt und lückenlos, genau das sind die besonderen Vorteile von Wema. Denn damit lassen sich alle, jeweils auf ein bestimmtes Werkzeug bezogenen Kosten erfassen und analysieren. Das fängt praktisch bei den Herstellungskosten der Werkzeuge an, erstreckt sich über laufenden Verbesserungs- oder Änderungsschritte bis hin zu Instandhaltungskosten. Selbst unplanbare, mehr oder weniger überraschende Folgekosten werden damit erfasst und dokumentiert. So ist es dem Anwender auch noch nach langer Zeit möglich, auf längst ausrangierte oder „vergessene“ Werkzeuge und deren Daten zuzugreifen und, wenn technisch sinnvoll, sie zu reanimieren.
Praktisch sieht das so aus, dass für jedes Werkzeug eine sogenannte „Stammkarte“ mit allen relevanten Daten (notwendige und/oder vom Kunden gewünscht) angelegt wird. Dies passiert in einem übersichtlich gestalteten Menü, in das diese, werkzeugspezifische, Daten gespeichert und bei Bedarf vom Anwender jederzeit wieder abgerufen werden können.
So stehen beispielsweise für die Werkzeuginstandhaltung entsprechende Inspektionsplanungsdaten zur Verfügung, mit denen man die Wartungsarbeiten in Form von Checklisten planen und durchführen kann. Dabei handelt es sich nicht um eine starre Datenverwaltung sondern um ein modifizierbares System, in dem die Daten nach neuesten Erkenntnissen und Erfahrungen aktualisiert werden können. Mit den neuesten Daten ist der Werkzeugkonstrukteur oder der Werkzeugmacher dann jederzeit auf dem aktuellen Wissensstand.
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