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Thielen Industrieberatung Werkzeugmanagementsystem: Kosten runter, Standzeiten rauf

| Autor / Redakteur: Dietmar Kuhn / M.A. Frauke Finus

Wirtschaftlich produzieren bedeutet nicht nur in erstklassige Maschinen zu investieren, sondern auch das produktionstechnische Umfeld im Stanzbetrieb im Auge zu behalten, auch bei Betriebsmitteln. Dort spielt das Werkzeug eine entscheidende Rolle für den Erfolg des Unternehmens. Aufgrund der Teilevielfalt und Produktwechseln lagern dort oft hunderte von Werkzeugen. Diese organisatorisch im Griff zu haben spart immense Kosten. Mit einem praxisorientierten Werkzeugmanagement ist es möglich die „Werkzeugschätze“ den Überblick zu bewahren.

Das Wema-Werkzeugmanagement ist eine umfassende und lückenlose Softwarelösung, insbesondere für Stanz- und Spritzgießbetriebe. Damit haben Werkzeugbauer ein Tool das die Werkzeugkosten transparent macht und somit die Kosten drastisch senkt.
Das Wema-Werkzeugmanagement ist eine umfassende und lückenlose Softwarelösung, insbesondere für Stanz- und Spritzgießbetriebe. Damit haben Werkzeugbauer ein Tool das die Werkzeugkosten transparent macht und somit die Kosten drastisch senkt.
(Bild: Thielen)

Dem Institut für Umformtechnik in Lüdenscheid sind zahlreiche Unternehmen des Mittelstandes angeschlossen. Nicht wenige sind traditionell Produzenten und Lieferanten von Stanz- und Spritzgießteilen. Die Teile die sie herstellen sind klein und kommen über Jahre betrachtet millionenfach vor. Kalkuliert sind sie überwiegend in Cent-Beträgen. Dennoch ist ihre Herstellung nicht ganz einfach. Dass man dazu moderne und hochpreisige Werkzeugmaschinen benötigt ist die eine Seite. Auf der anderen Seite kann der beste Maschinenpark aber nur mit erstklassigen, zuverlässigen und präzisen Werkzeugen etwas anfangen. In vielen dieser mittelständischen Unternehmen bilden die Werkzeuge deshalb das Rückgrat der Produktion und der Wirtschaftlichkeit. Viele der Betriebe verfügen über einen Werkzeugbestand, der nicht selten in die Hunderte geht.

Welches Potenzial in diesen Werkzeugen steckt wurde den Unternehmern vor rund 15 Jahren so richtig bewusst als sich der Gedanke breit machte, das man doch eigentlich wissen müsste, welche Werkzeuge am Lager sind, in welchem Zustand sie sich befinden, wie oft und für was sie zum Einsatz kommen. Denn damit könne man doch möglicherweise die Kosten spürbar senken. Also musste ein Managementsystem her mit dem das gelingen kann.

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Übersichtlich strukturiert

In Peter Thielen aus Menden, der als Kenner der Stanz- und Spritzgießbranche und gleichzeitig Softwareentwickler unterwegs war, fanden die Mittelständler ihren kompetenten Ansprechpartner. Mit ihm zusammen entwickelten sie das Wema-Werkzeugmanagement. „Damals gab es noch keine vergleichbaren und praxistauglichen Softwarelösungen am Markt“, erinnert sich Thielen. Mit Wema war somit das erste und einfach zu bedienende Werkzeugmanagement geboren mit dem die Werkzeugverantwortlichen in den Unternehmen eine nutzvolle Lösung an die Hand bekamen. Wema bestach schon damals durch eine übersichtliche Strukturierung und einfachste Bedienung.

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