Gesundheit am Arbeitsplatz  Sechs effektive Übungen für mehr Ergonomie im Büro

Quelle: Pressemitteilung 3 min Lesedauer

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Mehr Bewegung in den Arbeitsalltag bringen – und das unkompliziert direkt am Schreibtisch. 

Setzen Sie sich aufrecht hin und lassen Sie die Arme locker an den Seiten hängen. Senken Sie vorsichtig den Kopf zur Seite, sodass das Ohr in Richtung Schulter geht. Halten Sie die Position für etwa 15 bis 30 Sekunden und wiederholen Sie dies auf der anderen Seite. Wiederholen Sie es mehrmals, um Nacken- und Schultermuskulatur zu dehnen.(Bild:  KI-generiert)
Setzen Sie sich aufrecht hin und lassen Sie die Arme locker an den Seiten hängen. Senken Sie vorsichtig den Kopf zur Seite, sodass das Ohr in Richtung Schulter geht. Halten Sie die Position für etwa 15 bis 30 Sekunden und wiederholen Sie dies auf der anderen Seite. Wiederholen Sie es mehrmals, um Nacken- und Schultermuskulatur zu dehnen.
(Bild: KI-generiert)

Einen großen Teil der Arbeitszeit verbringen viele Menschen am Schreibtisch und vor dem Bildschirm. Sitzen ist das neue Rauchen, heißt eine brisante Weisheit, denn Untersuchungen zeigen immer wieder: Wer oft und lange oder sogar dauerhaft am Schreibtisch sitzend den Monitor fixiert, tut sich und seiner Gesundheit nichts Gutes. Aber auch in der Montage oder beim Kommissionieren sind die Menschen gefordert – ausgiebiges Stehen, monotone Handgriffe oder lange Wege durch die Lager- und Logistikhallen sind anstrengend und herausfordernd.

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(Bild: VCG)

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1. Bewegungspausen

Kleine Bewegungspausen reichen oft aus, um Muskeln zu lockern, die Durchblutung zu fördern und Stress abzubauen. Simon Hausner, Krieg-Ergonomie Coach, rät, die Übungen gemeinsam mit Kollegen zu absolvieren, so wird die aktive Pause noch motivierender und unterhaltsamer. 

2. Nacken- und Schulterdehnung

Setzen Sie sich aufrecht hin und lassen Sie die Arme locker an den Seiten hängen. Senken Sie vorsichtig den Kopf zur Seite, sodass das Ohr in Richtung Schulter geht. Halten Sie die Position für etwa 15 bis 30 Sekunden und wiederholen Sie dies auf der anderen Seite. Wiederholen Sie es mehrmals, um Nacken- und Schultermuskulatur zu dehnen.

3. Hand- und Handgelenkübungen

Strecken Sie die Arme nach vorne und bewegen Sie die Handgelenke im Uhrzeigersinn und dann gegen den Uhrzeigersinn. Ballen und öffnen Sie die Fäuste mehrmals, um die Handmuskulatur zu lockern. Strecken Sie die Finger und halten Sie die Position für einige Sekunden, um die Muskeln zu dehnen. 

4. Rückenstreckung am Stuhl

Setzen Sie sich aufrecht auf Ihren Stuhl, legen Sie die Hände auf die Hüften und lehnen Sie sich vorsichtig zurück. Drücken Sie die Hüften nach vorne, um eine leichte Krümmung in der unteren Wirbelsäule zu spüren. Halten Sie die Position für 10-15 Sekunden und kehren Sie zur Ausgangsposition zurück. 

5. Bein- und Hüftdehnung

Stehen Sie auf und setzen Sie sich auf die Kante Ihres Stuhls. Strecken Sie ein Bein nach vorne und beugen Sie die Hüfte leicht nach vorne, bis Sie eine sanfte Dehnung in der Hüfte spüren. Halten Sie die Position für 15 bis 30 Sekunden und wiederholen Sie dies mit dem anderen Bein.

6. Augenübungen

Reduzieren Sie die Belastung für Ihre Augen, indem Sie in regelmäßigen Abständen Blickpausen einlegen. Fokussieren Sie Ihren Blick auf einen Punkt in der Ferne für etwa 20 Sekunden, um Ihre Augenmuskulatur zu entspannen. Schließen Sie die Augen für einige Sekunden und wiederholen Sie dies mehrmals. 

Gesundheit am Arbeitsplatz im Fokus

Eine ergonomische Arbeitsplatzgestaltung steigert nachweislich die Produktivität der Mitarbeiter und verbessert die Arbeitsqualität. Durch die Schaffung ergonomischer Arbeitsplätze kann man so maßgeblich zur betrieblichen Gesundheitsförderung beitragen. Hausner: „Unsere ergonomischen Arbeitsplatzsysteme von Workflex schützen Mitarbeiter vor vermeidbaren Belastungen und bieten optimale Arbeitsbedingungen. Ergonomie steigert nicht nur das Wohlbefinden der Menschen, sondern auch die Effizienz und Wirtschaftlichkeit eines Betriebes.“

 Sein Tipp ist es daher, frühzeitig in die Gesundheit am Arbeitsplatz zu investieren und so von einer leistungsfähigeren Belegschaft zu profitieren. „Die spürbar geringere körperliche Belastung führt zu einer höheren Motivation und Leistungsfähigkeit. Daraus folgen mehr Produktivität und Wertschöpfung. Was Studien und unsere Erfahrung vor allem aber auch noch zeigt: Krankheitstage werden reduziert, die Mitarbeiter fallen seltener aus.“

 Neben den Übungen und Tipps bieten zwischenzeitlich die meisten Unternehmen auch Bewegungs- und Entspannungsprogramme im Betrieb an. Geschäftsführer, Führungskräfte und Sicherheitsbeauftragte kümmern sich um entsprechende Angebote. Hausners Fazit: „Es werden immer wieder Seminare rund um gesünderes Arbeiten veranstaltet. Denn wer fit in die Arbeit geht, ist auch fitter im Feierabend.“

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