Rüstungsindustrie
Neue Stahlgüten schweißen und schneiden

Das Gespräch führten Frank Wöbbeking und Michael Vehreschild * 2 min Lesedauer

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Klar ist zu verzeichnen ist ein Boom in der Rüstungsindustrie. Aber was heißt das für die Fertigung und konkret fürs Schweißen und Schneiden?

Dillinger produziert Diefender-Bleche aus legierten Vergütungsstählen.(Bild:  Dillinger)
Dillinger produziert Diefender-Bleche aus legierten Vergütungsstählen.
(Bild: Dillinger)

Die weltweiten Rüstungsausgaben haben 2024 rund 2,7 Billionen US-Dollar erreicht – zehn Prozent mehr als im Vorjahr. Das geht aus dem jüngsten Bericht des Stockholmer Friedensforschungsinstituts (SIPRI) hervor. Eine Entwicklung, die vor allem durch steigende Verteidigungsetats in Europa getrieben wird. Auf den rasant wachsenden Bedarf an gepanzerten Fahrzeugen, Geschützen und Kampfjets haben die europäischen Stahlhersteller reagiert. In den vergangenen Monaten haben sie zahlreiche neue Stahlgüten für die Rüstungsindustrie zertifizieren lassen und auf den Markt gebracht. Was heißt das für die Verarbeitung der Stähle, vor allem für das Schweißen und Schneiden? Im Interview mit der Redaktion der neuen Messe Urban Steel Expo (vom 20. bis 23. April 2027 feiert die USE Premiere in Düsseldorf) erklärt Marc Rixecker, Senior Manager Marketing Dillinger Saarstahl/SHS - Stahl-Holding Saar, worauf es ankommt.

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