Industriebürsten
Wie auf Wolken gebettet

Von Stefanie Michel 6 min Lesedauer

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Wenn empfindliche Bleche sanft, sicher und effizient verarbeitet werden müssen, ist Präzision gefragt. Gemeinsam mit den Partnern Trumpf und Mauser zeigt Mink Bürsten, wie Industriebürsten Produktionsprozesse revolutionieren – von der kratzerfreien Auflage bis hin zur Premiumqualität für Hochglanzteile.

Um die Oberflächen von Premiumbauteilen zu schützen, liegen bei Mauser Blechtechnik die Bleche bei der Bearbeitung auf Bürstentischen mit Bürsten von Mink.(Bild:  Stefanie Michel)
Um die Oberflächen von Premiumbauteilen zu schützen, liegen bei Mauser Blechtechnik die Bleche bei der Bearbeitung auf Bürstentischen mit Bürsten von Mink.
(Bild: Stefanie Michel)

Ditzingen und Blechverarbeitung: Da liegt der Gedanke an Trumpf nahe. Wir sind allerdings beim Familienunternehmen Mauser Blechtechnik und treffen dennoch auf Trumpf. Die Wege sind kurz hier, denn Mauser stellt die Bürstentische für Trumpf-Maschinen her. Selbstverständlich setzt das Unternehmen diese Maschinen auch selbst ein. Ein weiterer Partner ist der Industriebürstenhersteller Mink Bürsten, dessen Produkte sowohl in den Auflagetischen als auch an diversen Trumpf-Maschinen zum Einsatz kommen, beispielsweise zum Abdichten am Laserkopf. Dass Trumpf und Mauser ausgerechnet auf Mink setzen, ist bei diesem hochsensiblen Thema kein Zufall: Der Bürstenspezialist verfügt über die nötige Erfahrung und das Know-how, um Lösungen zu entwickeln, die exakt auf die Anforderungen der Maschinenbauer zugeschnitten sind.

Es ist schon etwas Besonderes, was den Betrieb von Juniorgeschäftsführer Daniel Mauser auszeichnet: Zum einen ist es die enge Beziehung zu Trumpf, zum anderen das Verständnis für konstante Weiterentwicklung – sowohl bei seinen Produkten als auch bei den Produktionsprozessen. Das ist in der Fertigungshalle des 100 Jahre alten Unternehmens spürbar. Der junge Firmenchef setzt auf optimierte Prozesse und Digitalisierung. Ein Beispiel hierfür ist die große Trumatic 6000 von Trumpf: Die Maschine ist direkt an ein Stopa-Lager angeschlossen, aus dem sie sich bedient. Zudem ist sie mit einem automatischen Sheetmaster und Werkzeugwechsler ausgestattet. Wie Daniel Mauser betont, fehlt nicht mehr viel, um den kompletten Produktionsprozess zu automatisieren: „Wenn wir zum Beispiel hier Aufträge eingeben, dann findet eine automatische Kommunikation zwischen der Maschine und unserem ERP-System sowie dem Stopa-Lager statt. Ist ein Blechlager unter dem Mindestbestand, wird automatisch eine Bestellung an den Einkauf ausgelöst.“ Weitere Bearbeitungsmaschinen von Trumpf werden ebenfalls automatisch bestückt.