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Die Beschickung der Anlage erfolgt über einen Querförderer, der die Teile zur Rollenbahn bringt. Ob es sich bei den Werkstücken um Flachstahl oder Träger handelt, wird ebenso wie die Transportgeschwindigkeit über die Siemens SPS-Steuerung S7-300 vom Bediener eingegeben. Am Einlauf der Strahlanlage stellt ein erstes Lichtgitter die Höhe der Teile fest und gibt diese Information an die Bürste der Strahlmittelabreinigung weiter, die sich automatisch auf die jeweiligen Werkstücke einstellt. Ein zweites Lichtgitter signalisiert den Schleuderrädern, dass Teile im „Anrollen“ sind und setzt dadurch die Strahlmittelzufuhr in Gang.
Sechs Schleuderräder sorgen für hohen Durchsatz
Die Transportgeschwindigkeit liegt je nach Teil bei 1,5 bis 3 m/min. In der Strahlkammer sorgen insgesamt sechs Hochleistungs-Schleuderräder des Typs Hurricane H 42 mit je 420 mm Durchmesser und einer Antriebsleistung von jeweils 22 kW für eine hohe Durchsatzrate bei optimaler Strahlintensität. Jeweils drei Schleuderräder sind am Boden und am Dach der Strahlkammer angebracht, so dass Werkstücke gleichzeitig von oben und unten gestrahlt werden. Dabei stellen in 3D-Simulation speziell berechnete Neigungswinkel sicher, dass alle Konturen und Hinterschneidungen der Teile mit der gleichen Intensität vom runden Strahlmittel erreicht und Strahlschatten vermieden werden.
An den Strahlprozess schließt sich die Strahlmittelabreinigung mit Bürste und Abblasstation an. Ein Inkrementgeber meldet in Verbindung mit dem Einlauflichtgitter das Ende des Strahlprozesses, die Strahlmittelzufuhr wird durch Muschelschieber geschlossen.
Ein Querförderer am Auslauf verbindet die Strahlanlage zur einen Seite mit der Sägestation. Zur entgegengesetzten Seite wird dieser Querförderer als Pufferplatz genutzt, um so die gestrahlten Teile zu bündeln und mit Stahlbändern zu umreifen.
Robuste Bauweise mit optimalem Verschleißschutz
Durch direkte und indirekte Strahlmitteltreffer werden die medienberührenden Oberflächen der Arbeitskammer stark beansprucht. Sie bestehen deshalb komplett aus widerstandsfähigem Manganstahl. Zusätzlich erhöhen auswechselbare Platten, dachziegelförmig spaltfrei angeordnet, aus dem hochfesten Werkstoff die Verschleißfestigkeit in besonders beanspruchten Bereichen. Dies sorgt für eine lange Lebensdauer der Rösler-Rollenbahn-Strahlanlage und damit für hohe Investitionssicherheit.
Einen Beitrag dazu leisten auch die robuste, verwindungssteife Konstruktion und die stabilen Rollenförderer, die auf der gesamten Länge von externen Getriebemotoren angetrieben werden. Diese hocheffizienten Motoren sind auf die jeweiligen Rollenbahnbeladungen und Geschwindigkeiten ausgelegt, um so eine lange Lebensdauer zu gewährleisten.
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