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Laserbearbeitung

XXL-Rohre und -Profile mit Laseranlage wirtschaftlich bearbeiten

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Wegen der positiven Entwicklung im Bereich der Rohrlaserbearbeitung stieß Michelfelder im Lauf der Jahre an Fertigungs- und Kapazitätsgrenzen. Michelfelder: „Aufgrund unserer guten Erfahrungen entschieden wir uns für eine weitere Anlage aus dem Hause Trumpf.“

Michelfelder investiert in größere Laser-Rohrbearbeitungsmaschine

Investiert wurde somit in eine Trulaser Tube 7000, die seit Juli dieses Jahres den umfangreichen Michelfelder Maschinenpark ergänzt. Mit 3,6 kW Laserleistung ist die neue Anlage wesentlich leistungsfähiger als ihre kleinere Schwester, auf welcher nach wie vor produziert wird.

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Entscheidende Vorteile bietet die Trulaser Tube 7000 mit ihrem bearbeitbaren Durchmesserbereich zwischen 15 und 250 mm sowie der Bearbeitungslänge von 6500 mm und einem Werkstückgewicht von bis zu 225 kg. Wanddicken bis 8 mm lassen sich zuverlässig und prozesssicher realisieren. „Allein durch die gesteigerten Abmessungen der Rohre haben wir unser Bearbeitungsspektrum um ein Vielfaches vergrößert“, konstatiert Michelfelder und ergänzt: „Darüber hinaus bietet die Anlage selbstverständlich ein deutliches Plus an Wirtschaftlichkeit und Effizienz.“

Mehrere Bearbeitungsgänge auf einer Lasermaschine

So lassen sich mit diesem XXL-Rohrlaser in einer Aufspannung mehrere konventionelle Bearbeitungsgänge, unter anderem Bohren, Fräsen, Sägen und Stanzen, gleichzeitig ausführen. Zu den typischen Anwendungen zählen Trennschnitte, Formausschnitte, Durchdringungsschnitte und Ausnehmungen. Da die CNC-Bearbeitung sowohl hochpräzise als auch berührungslos erfolgt, wird eine hervorragende Bauteilqualität erreicht.

Des Weiteren kann die neue Rohrbearbeitungsanlage auch im Automatikbetrieb genutzt werden. Hierzu ist sie mit dem Loadmaster Tube ausgestattet. Das Rohrmagazin fasst dabei bis zu 4 t Rohmaterial, welches die Beladeeinheit nach erfolgter Plausibilitätsprüfung der Bearbeitung zuführt. Dabei vergleicht die Maschinensoftware die Geometrie der zu bearbeitenden Rohre mit bereits hinterlegten Daten und verhindert so Störungen durch eventuelle Bedienfehler.

Die Greifer des Loadmaster Tube passen sich automatisch an die gemessenen Rohrlängen an. Optional werden einzelne Rohre ganz einfach mit der einschwenkbaren Förderstrecke zugeführt. Eine manuelle Beladung ist ebenfalls jederzeit möglich.

Lasermaschine zur Rohrbearbeitung mit Automatisierung für hohe Stückzahlen

„Der XXL-Rohrlaser“, sagt Michelfelder, „ist mit seiner Automatisierungslösung vor allem für hohe Stückzahlen ausgelegt. Dank unserer flexiblen Fertigungsstruktur lassen sich aber auch kleine Losgrößen in unserem Hause wirtschaftlich sinnvoll realisieren.“ So bevorzugt man bei Michelfelder das Konzept der mannarmen Fertigung im Vergleich zur reinen Vollautomation. „Wir sehen es als Vorteil, dass ein entsprechend qualifizierter Mitarbeiter zwei Maschinen gleichzeitig bedienen kann. Dieses Maß an Flexibilität brauchen wir in der Produktion“, betont Michelfelder.

Mit den beiden Rohrbearbeitungs-Lasermaschinen ist die Michelfelder Crew für zukünftige Aufgaben bestens gerüstet. „Wir sind sicher, dass wir unsere Kunden mit dem außerordentlich breiten Bearbeitungsspektrum sowie vor allem mit kürzeren Lieferzeiten begeistern werden“, resümiert Klaus Michelfelder abschließend.

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