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Laserbearbeitung

XXL-Rohre und -Profile mit Laseranlage wirtschaftlich bearbeiten

| Redakteur: Dietmar Kuhn

Die Michelfelder Gruppe setzt auf wirtschaftlichste Technologien für Topqualität. Deshalb investierte das mittelständische Familienunternehmen in eine Rohrbearbeitungsmaschine Trulaser Tube 7000, mit der sich außer einer Kapazitätssteigerung auch neue Anwendungsfelder beim Laserrohrschneiden erschließen lassen. Damit stärkt Michelfelder sein Angebot als flexibler Lohnfertigunger.

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Große Rohre und Profile lassen sich auch mit Lasermaschinen wirtschaftlich bearbeiten. Bild: Kuhn
Große Rohre und Profile lassen sich auch mit Lasermaschinen wirtschaftlich bearbeiten. Bild: Kuhn
( Archiv: Vogel Business Media )

Die Michelfelder Gruppe zählt schon seit Jahrzehnten zu den renommiertesten Blech- und Rohrverarbeitern Deutschlands. Es sind vor allem Edelstahlprodukte, auf die sich das im baden-württembergischen Fluorn-Winzeln ansässige Unternehmen spezialisiert hat. In verschiedenen Niederlassungen, in denen insgesamt etwa 170 Mitarbeiter beschäftigt sind, entstehen neben hochwertigen Blechkomponenten in kleinen beziehungsweise mittleren Serien und weiterverarbeitbaren Rohrprodukten auch komplette Baugruppen und Systemlösungen für verschiedene Hightechbranchen. Entsprechend reicht das Angebot vom Entwicklungsservice mit Konstruktionsdienstleistungen und kundenspezifischer Beratung bis zur gesamten Fertigungstechnik mit Blechbearbeitung, Schweißtechnik, mechanischer Bearbeitung und Oberflächenbehandlung.

Rohrbearbeitung mit Lasermaschinen bringt Erfolg

Vor gut zehn Jahren wagte Klaus Michelfelder, geschäftsführender Gesellschafter der Michelfelder Gruppe, mit der Tubematic 5000 bereits den Einstieg in die moderne Rohrlaserbearbeitung. Mit beträchtlichem Erfolg werden seither Rund-, Quadrat-, Rechteck- und Sonderprofile aus Edelstahl, Aluminium sowie Baustahl bearbeitet. Diese dienen unter anderem als Basis von Rohrrahmenkonstruktionen für Gehäuse und Einhausungen, die in großen Serien beispielsweise in hygienisch anspruchsvollen Bereichen wie der Nahrungsmittel- beziehungsweise Reinraumtechnik zum Einsatz kommen.

Dank der exzellenten Verarbeitungsqualität können die Rohre und Profile direkt im Anschluss an das Lasern maß- und geometriegenau, ohne weitere Hilfsmittel und ohne weitere Fertigungsschritte zusammengesteckt werden. Im Anschluss daran erfolgt das Schweißen, jedoch mit äußerst geringem Wärmeeintrag. Auf diese Weise wird der Verzug minimiert, wodurch eine höhere Qualität der Werkstücke erzielt wird.

Eigene Komponente für Trumpf-Lasermaschine entwickelt

„Als Optimierung für die Tubematic 5000 haben wir in Eigenregie eine spezielle Maschinenkomponente entwickelt“, berichtet Klaus Michelfelder und fährt fort: „Der sogenannte Strahlfänger dient zur weiteren Qualitätssteigerung. Er ist vollautomatisch in den Produktionsprozess integrierbar und erübrigt das Reinigen der Rohrinnenseiten von eventuellen Schneidspritzern.“

Da spritzerfreie Rohre am Markt schwer zu bekommen sind, macht diese Spezialität die schwäbischen Edelstahlprofis als Lohnanbieter umso attraktiver. Kunden, die Rohr- und Profilkomponenten beispielsweise in der Lebensmittel- und Medizintechnik sowie im Pharmaziebereich einsetzen, wissen diese Sonderleistung besonders zu schätzen.

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