Der Hersteller Yamazaki Mazak will durch Investitionen in 2D-Laserschneidmaschinen die Produktivität steigern und den Kundenservice verbessern. Somit soll die Ausrichtung auf Effizienz und Nachhaltigkeit in der europäischen Fertigung gestärkt werden.
Mazak hat zwei neue Faserlasermaschinen mit jeweils 6 Kilowatt installiert. Diese sind Teil einer größeren Investition in die Blechabteilung seiner europäischen Produktionsstätte.
(Bild: Yamazaki Mazak)
Die erste Stufe des Automatisierungsprojekts fand Anfang 2025 mit der Inbetriebnahme ihren Abschluss. Sie ziele darauf ab, die Produktivität der Blechbearbeitung im Werk in Worcester, Großbritannien, auf ein neues Niveau zu heben. Sie solle gleichzeitig aber auch mit der Ausstellungshalle die Gelegenheit bieten, die Laserschneidanlagen und Automatisierungssysteme des Unternehmens unter realen Bedingungen vorzustellen.
Investitionen für Produktivitätssteigerung
Im Zentrum des technischen Upgrades stehe die Einführung von zwei neuen 2D-Laserschneidmaschinen der Serie Optiplex 3015 Neo mit Faserlaser und einer Leistung von jeweils 6 Kilowatt. Sie werde zum Schneiden unterschiedlichster Bauteile für die in Großbritannien hergestellten Mazak-Werkzeugmaschinen eingesetzt. Das Unternehmen sei der einzige in Großbritannien ansässige Werkzeugmaschinenhersteller, der seine eigenen Maschinen in der Fertigung einsetzt.
Die Maschinen der Serie Optiplex zeichnen sich durch verschiedene Merkmale aus. Hierzu zählen Mazaks Strahlformungstechnik und die Strahldurchmesserregelung, die die Produktivität um bis zu 40 Prozent steigere und eine überlegene Schnittgüte erziele. Dies führe zu deutlich verkürzten Zykluszeiten. Dank der Anpassung der Strahlform können Bediener nun Blechtafeln mit einer Stärke von bis zu 50 Millimetern schneiden, und das mit bis zu viermal höherer Stabilität als beim herkömmlichen Laserschneiden. Durch die Strahlformung könne auch der Fasenwinkel im Vergleich zu herkömmlichen Maschinen um mehr als 80 Prozent verbessert werden, was zu einer deutlich höheren Schnittgüte führe.
Die beiden neuen Maschinen ersetzen drei ältere Laserschneidmaschinen des Typs Hyper Gear 510 und eine NTX-48-CO2-Maschine, so der Hersteller. Die neuen Faserlasermaschinen werden über ein Compact-Storage-Tower-Double-System mit Doppel-Magazinturm mit Blechen beschickt und seien mit einem Roboter-Teilesortiersystem ausgestattet – der Smart Manufacturing Cell. Der Doppel-Magazinturm biete ausreichend Lagerfläche für Material, Fertig- und Ausschussteile und ist mit Fördereinheiten versehen, die Wartezeiten verkürzen und infolge des unbemannten Betriebs zu einer weiteren Produktivitätssteigerung führe.
Diese technische Aufrüstung des Bereichs Blechschneiden solle dem Unternehmen dabei helfen, seine Ziele mit Blick auf Umwelt und nachhaltige Fertigung zu erreichen. Die Einführung der beiden Optiplex-Neo-Maschinen wirke sich auch günstig auf den Stromverbrauch aus. Gegenüber den vier zuvor eingesetzten CO2-Maschinen werde nun 67 Prozet weniger Strom verbraucht – ein Aspekt, der insgesamt zu einer deutlich besseren CO2-Bilanz des Werks Worcester beitrage.
Mazaks neu gestalteter Bereich Blechbearbeitung öffne seine Pforten für Besucher im Zuge des anstehenden European-Laser-Events, eine Veranstaltung, die vom 20. bis zum 22. Mai 2025 in der europäischen Fertigungsstätte in Worcester stattfinden werde.
Hier werden die beiden neuen 2D-Laserschneidmaschinen der Serie Optiplex 3015 Neo mit Faserlaser und einer Leistung von jeweils 6 Kilowatt im Einsatz zu sehen sein. Gleichzeitig können sich die Laser-Kunden aus ganz Europa im Rahmen einer Vorführung den Rohrlaser FT-150 Neo anschauen. Hierbei handele es sich um eine Anlage für automatische Materialbeladung, Laserschneiden, Bohren und Teileentladung. Die U-Achse ermögliche das unterbrechungsfreie und hochpräzise Schneiden von Rohren kleinen bis mittleren Durchmessers mit hoher Geschwindigkeit.
Angepasste Website für den europäischen Markt
Mazak habe aber nicht nur in die technische Aufwertung seiner europäischen Fertigungsstätte investiert. Gleiches gilt in für den digitalen Raum, angefangen mit dem Launch einer neuen Website für den europäischen Markt in diesem Jahr. Die Website sei nun mit einem moderneren Layout ausgestattet, biete bessere Benutzerfreundlichkeit und sei für die Anwendung auf Mobiltelefonen, Tablets und Desktop-Rechnern optimiert worden. Die Website beinhalte zudem einen speziellen Support-Hub, über den die Kunden direkten Zugang zu Service- und Wartungsstellen, dem Bereich FAQ sowie regionalen Kontaktadressen haben.
Ab sofort haben die Anwender auch Zugang zum I-Connect-Webportal. Dieses gebe den Kunden die Möglichkeit, sich ganz einfach zu Veranstaltungen und Schulungen einzutragen und damit schnell von den Angeboten des Unternehmens zu profitieren.
Stand: 08.12.2025
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