Kuka

Zusammenarbeit zwischen Mensch und Roboter in der Qualitätssicherung

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Drückt oder zieht der Mitarbeiter den Joystick-Griff nach vorne/hinten, bewegt sich der Roboter in eine parametrierte Richtung. Drückt er ihn nach links oder rechts, orientiert sich der Roboter ebenfalls entsprechend um. Über ein Daumenrad kann zudem die Höhenverstellung des Kurbelgehäuses relativ zum Werker vorgenommen werden.

Ergonomie als entscheidendes Kriterium

Bislang erfolgte die Qualitätsprüfung mittels eines „Rhönrads“. Das Kurbelgehäuse wurde dabei mit Muskelkraft samt „Rhönrad“ gedreht, um es so von allen Seiten auf Fehler zu untersuchen. Das Problem dabei: das „Rhönrad“ ist schwer. Zudem mussten sich insbesondere großgewachsene Arbeiter bei jedem Prüfvorgang bücken, was schädlich für die Rückenergonomie ist. Das Ziel war eine Applikation, die die Mitarbeiter entlastet, einfach zu bedienen ist sowie die kurzen Taktzeiten einhält. „Die Anforderungen von BMW waren prädestiniert für den Einsatz von Robotern, da diese sehr flexibel einsetzbar sind. Bei Bauteiländerungen können sie zudem einfach umprogrammiert werden. Außerdem stimmt das Preis/Leistungsverhältnis“, erklärt Mohre, dessen Unternehmen ausschließlich mit Produkten von Kuka arbeitet. Die beiden eingesetzten Roboter aus der KR Quantec Serie verfügen jeweils über 210 kg Tragkraft. Die KR Quantec Serie aus dem Segment der hohen Traglast steht für schnelle Taktzeiten sowie höchste Bahngenauigkeit.

Ausbau der bestehenden Anlage geplant

Mittlerweile befinden sich die beiden Anlagen seit dem Jahr 2015 in Betrieb. Zeit um ein Fazit zu ziehen: „Wir konnten die Erwartungen durchweg erfüllen. Die Taktzeiten können eingehalten werden und die Arbeit ist für die Mitarbeiter nun deutlich angenehmer“, sagt Mohre. Mittlerweile arbeiten Mohre und seine Kollegen sogar an einer Erweiterung der Anlage. So sollen zukünftig nochmal zwei Prüfstände für die Qualitätssicherung errichtet werden, um mit der steigenden Produktion Schritt zu halten. „Die neuen Applikationen werden identisch, mit Ausnahme einiger neuer Features, zu den bereits bestehenden sein“, verrät Mohre. Neben der erfolgreichen Umsetzung demonstriert die Anlage auch die sinnvolle und sichere Zusammenarbeit von Mensch und Roboter.

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