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100 % Glattschnitt – wenn Werkstücke ohne Nachbearbeitung passen müssen

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Feinschneiden lässt auch kombinierte Bearbeitungen zu

Ähnlich verhält es sich beim Thema der Integration von Nachfolgeoperationen in den Hauptprozess. Ein typisches Beispiel ist die Verknüpfung von Feinschneiden (mit Gratbildung) mit anschließendem Gratprägen der Flachteile und einem Biegeprozess als Abschluss. Die Anordnung dieser Prozessschritte geschieht vorteilhaft punktsymetrisch zur Pressenmitte und ist damit auch frei von den Nachteilen einer Schrägstellung der Pressentische unter außermittiger Last. Auch Geometrietoleranzen an den Produktionsteilen reagieren positiv auf diesen kräftebalancierten Prozess. Das integrieren mehrerer Bearbeitungsstufen innerhalb eines Werkzeuges machen die Teileherstellung noch schneller und ökonomischer. Zusätzlich verlängert sich die Einsatzdauer der Werkzeuge bis zum Nachschliff deutlich.

Material ist wertvoll und oft mit mehr als 50 % für die Stückkosten der Teile verantwortlich. Die Stegbreite außerhalb der Schnittkonturen, sowie der Platzbedarf für Hilfsfunktionen im Streifengitter, sollen deshalb maximal reduziert werden können. Der Schlüssel zum Erfolg liegt bereits am Anfang der Planungsphase. Nur ein frühzeitiges Zusammenspiel von Bauteilegestaltung, Werkstoffen und Werkzeugdesign ergeben ein optimales Resultat, das heisst Material und somit Kosten werden eingespart.

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