STM Waterjet

3D-Wasserstrahlschneiden macht erfolgreich

| Redakteur: Peter Königsreuther

Ein Gütersloher Jungunternehmer und Wasserstrahlschneid-Experte setzt jetzt aufs 3D-Wasserstrahlschneiden mit einer STM-Anlage, um seine Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. In weitem Umkreis sei er der einzige, der das jetzt kann.
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Ein Gütersloher Jungunternehmer und Wasserstrahlschneid-Experte setzt jetzt aufs 3D-Wasserstrahlschneiden mit einer STM-Anlage, um seine Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. In weitem Umkreis sei er der einzige, der das jetzt kann. (Bild: STM)

Der Gütersloher Jungunternehmer Sergej Wart hat sich vor zwei Jahren den Traum vom eigenen Lohnschnittbetrieb erfüllt – mit Erfolg. Die Zukunft sichert nun eine 3D-Wasserstrahlschneidanlage, die im Umkreis von 100 km Ihresgleichen sucht.

MIt der Technik von STM Waterjet hat der Gründer von SWS Schneidtechnik, wie es heißt, den richtigen Partner gefunden. Die Wahl fiel auf eine Premiumcut 3D-Wasserstrahlschneidanlage, mit der Wart in weitem Umkreis als einziger parat steht. Das Ergebnis kann sich laut seiner Aussage sehen lassen, denn volle Auftragsbücher und diverse Ausbaupläne kennzeichnen quasi einen echten Senkrechtstarter.

Wart ist von Haus aus gelernter Elektroinstallateur und Tischler, hat aber auch 12 Jahre Erfahrung im Wasserstrahlschneiden von Naturstein und Metall gesammelt, wie STM berichtet. Als die Unzufriedenheit als Angestellter im Maschinenbaubetrieb stetig größer wurde, sei der Entschluss zur Selbstständigkeit gereift. „Ich wusste, ich möchte meinen eigenen Weg gehen, mich mehr mit Wasserstrahlschneiden beschäftigen, mehr anbieten und damit mein Geld verdienen“, erinnert sich der ambitionierte Familienvater.

Großes Materialspektrum mit wenig Aufwand schneiden

Die Entscheidung für einen Wasserstrahlschneidanlagen-Hersteller habe sich Wart nicht leicht gemacht. Für STM sprach schließlich die Konstruktionsweise der Wasserstrahlschneidanlage, die ohne Faltenbälge kommt, optimal zu reinigen ist und die Schnelligkeit beim Schneiden. Nicht zuletzt habe ihn das Konzept der modularen Bauweise überzeugt, das auch im Nachhinein flexible Erweiterungsmöglichkeiten biete. „Der Ablauf war reibungslos und der Aufbau hat super funktioniert. Die Maschine ist vom ersten Tag an gelaufen und ich konnte sofort mit dem Schneiden beginnen“, resümiert Wart. Der SWS-Geschäftsführer hat sich genau gesagt für eine STM 2030 Premiumcut 3D entschieden, und damit für seinen Unternehmensstart gleich auf das richtige Pferd gesetzt, heißt es. Die Arbeitsfläche der Maschine umfasst 2000 mm × 3000 mm. Der STM-3D-Kopf überstreicht 68 °.

Jegliches Material ohne viel Aufwand zuschneiden zu können, ist für Wart einer der Punkte, die das Wasserstrahlschneiden für ihn so attraktiv machen. „Ich wollte mich zunächst nicht auf ein bestimmtes Material festlegen, offen dafür bleiben, was kommt und dafür ist das Verfahren einfach das Optimale“, so Wart. Zurzeit sei er auf Zuschnitte von Keramik spezialisiert. Außer großen Fliesen, Waschtischen und Küchenarbeitsplatten sollen aber auch Schiebetüren und Treppenstufen auf dem Programm stehen. Die Möglichkeit zum 3D-Schneiden hebt Wart, wie es heißt, von der Konkurrenz ab. In seinen Worten: „Das war eine gute Investition. Im Umkreis von 100 km kann das sonst niemand.“

Erfolgreicher Ritt auf dem Wasserstrahl

SWS Schneidtechnik ist es ohne große Unterstützung gelungen mit einer STM-Schneidanlage erfolgreich zu werden. „Es macht einfach Spaß, meine Ideen zu verwirklichen“, erklärt Wart seine Motivation. Bereut habe er bis jetzt nur, nicht gleich in eine größere Halle investiert zu haben. Denn die Auftragsbücher sind voll. Mittlerweile hilft ihm seine Frau bei der Buchhaltung und schneidet auch selbstständig an der STM Schneidanlage. Zwei weitere Mitarbeiter wären nötig, um alle Anfragen bearbeiten zu können. Parallel müsste noch mehr Platz geschaffen werden, um seine Produkte auch ausstellen zu können. „Die aktuell 300 m² Fläche reichen nicht aus, mein Bedarf wären um die 1000 m²“, gibt Wart die Marschrichtung vor. Dann wäre auch Platz für die gewünschte zusätzliche STM-Wasserstrahlschneidanlage.

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