So sieht`s aus! Das müssen gute Schutzhandschuhe bieten ...

Quelle: VTH Verband Technischer Handel 3 min Lesedauer

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Wer mit dem Thema Schutzhandschuhe konfrontiert ist, muss das Spektrum der Eigenschaften von Griffigkeit bis Abriebverhalten im Hinterkopf abwägen. Der VTH Verband Technischer Handel e. V. hilft ...

Nur zweckgebunden überstülpen! Schutzhandschuhe gibt es diverse Arten, die für den jeweiligen Einsatzzweck optimiert sind. Was man darüber wissen sollte, verrät dieser Beitrag der VTH Verband Technischer Handel e. V. ...(Bild:  Nitras Safety)
Nur zweckgebunden überstülpen! Schutzhandschuhe gibt es diverse Arten, die für den jeweiligen Einsatzzweck optimiert sind. Was man darüber wissen sollte, verrät dieser Beitrag der VTH Verband Technischer Handel e. V. ...
(Bild: Nitras Safety)

Der Einsatz der richtigen Arbeits- beziehungsweise Schutzhandschuhe kann bekanntlich Unfälle und Verletzungen im Betrieb deutlich reduzieren. Wie aber stellen Arbeitgeber und Unternehmen sicher, dass sie die für die spezifischen Anforderungen im Betrieb passenden Handschuhe bekommen? Gesetzlicher Ausgangspunkt ist dabei die Gefährdungsbeurteilung, wie man erfährt. Den sie betrachtet alle potenziellen Risiken am Arbeitsplatz, die systematisch erfasst werden müssen. Auf dieser Basis erhalten Unternehmen dann beim Technischen Handel Unterstützung bei der Auswahl des optimalen Produkts, heißt es weiter. Sie können darüber hinaus dann auch wirklich sicher sein, dass durch die Produktauswahl alle rechtlichen Vorgaben erfüllt werden. Jens Thome, Geschäftsführer von Nitras Safety (Handschuhbeispiel im Bild), Hersteller von Schutzausrüstungen und Arbeitskleidung, meint dazu: „Wir können nur empfehlen, sich umfassend beraten zu lassen, bevor man sich für einen Handschuh entscheidet!“

Schutzhandschuhe betrifft die DIN EN ISO 21420

Was aber sind die wichtigsten rechtlichen Anforderungen? Nun, grundlegend ist für die Beantwortung dieser Frage, die PSA-Verordnung (EU) 2016/425. Die konkreten technischen Kriterien zur Erfüllung dieser Verordnung regelt wiederum die Europäische Norm DIN EN ISO 21420 „Schutzhandschuhe - Allgemeine Anforderungen und Prüfverfahren“ (ehemals EN 420). Sie definiert die allgemeinen Anforderungen an Schutzhandschuhe – beispielsweise die Unbedenklichkeit der Materialien, ergonomische Eigenschaften und die Kennzeichnung. Je nach Einsatzzweck, gelten zusätzlich noch weitere produktspezifische Normen, wie beispielsweise die DIN EN 388, die sich den möglichen mechanische Risiken widmet. Und die DIN EN ISO 374 betrifft den Chemikalienschutz. Die DIN EN 407 erklärt viel zum Aspekt Hitzeschutz. Die DIN EN 12477 ist das Werk, wenn es um Schweißerhandschuhe geht.

Schutzhandschuhe werden intensiven Tests ausgesetzt

Die Materialeigenschaften des Handschuhs sind primär ausschlaggebend für die Erfüllung der gesetzlichen Schutzanforderungen, wie man sich denken kann. Bei der Materialauswahl müssen unter anderem die gute Passform, die Griffigkeit, der Tragekomfort oder die Beständigkeit gegen Kälte, Hitze, Abrieb sowie andere physikalische und chemische Belastungen beachtet werden. Weitere Anforderungen kommen hinzu! Sollen Beschäftigte etwa Touch-Displays bedienen können, müssen die Handschuhe sogenannte elektrisch kapazitive Eigenschaften aufweisen. Das heißt, sie müssen ausreichend leitfähig sein. Die Hersteller von Arbeitsschutzhandschuhen unterziehen ihre Produkte dabei gründlichen Tests. Hierzu zählt häufig der „Griptest“ (deutsch: Griffkrafttest), mit dem die Griffigkeit von Handschuhen beurteilt wird. Warum ist die wichtig? Nun, wenn etwa in einem Labor gefährliche Chemikalien oder infektiöse Proben transportiert werden, verringert eine gute Griffigkeit die Gefahr, dass gefährliche Substanzen in Behältern herunterfallen können.

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