So sieht`s aus!

Das müssen gute Schutzhandschuhe bieten ...

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Auch ohne Loch sind Schutzhandschuhe nicht immer sicher!

Weiterhin ist die sogenannte Abriebprüfung essenziell, welche die Widerstandsfähigkeit von Materialien gegen mechanische Beanspruchung respektive Verschleiß misst. Denn mechanischer Verschleiß zerstört die Barrierewirkung des Handschuhmaterials. Reibung an rauen Oberflächen erzeugt wiederum Mikrorisse oder gar Löcher, die zu einer Kontaminationsgefahr durch gefährliche Chemikalien oder Erreger führen können. Der Test der sogenannten Chemikalienpermeation ist deshalb auch ohne sichtbare Beschädigungen unerlässlich, weil Handschuhe auf molekularer Ebene von Gefahrstoffen durchdrungen werden können, ohne dass dabei Löcher entstehen oder das Material äußerlich sichtbar beschädigt wird, wie der VTH rät.

So sieht ein sehr guter Montagehandschuh aus:

Montagehandschuhe sind logischerweise vorrangig zum Schutz gegen mechanische Gefahren bestimmt und müssen gemäß dem Standard DIN EN 388 unter anderem auf Abrieb-, Schnitt- und Weiterreißfestigkeit sowie auf Durchstichfestigkeit geprüft sein, so die Experten. Die einzelnen Prüfkriterien werden dabei nach definierten Leistungsstufen bewertet. Höhere Leistungsstufen bedeuten grundsätzlich eine höhere Schutzwirkung im jeweiligen Prüfverfahren. Top-Produkte sind zum Beispiel mit einer griffigen Nitril-/PUR-Beschichtung (Acrylnitril-Butadien-Kautschuk (NBR) und elastomere Polyurethan-Variante) versehen – perfekt also auch für Montagearbeiten, bei denen glatte Gegenstände zu handhaben sind. Wenn das Trägermaterial nahtlos gestrickt ist, kommt es außerdem zu keinen belastenden Druckstellen an den Fingerkuppen.

Ideale Schutzhandschuhe gegen Chemikalien:

Ein guter Chemikalienschutz-Handschuh schützt vor gesundheitsgefährdenden Chemikalien und Mikroorganismen, wie aus dem oben schon zu lesendem leicht abgeleitet werden kann. Chemikalienschutz-Handschuhe werden nach DIN EN ISO 374 klassifiziert. Je nach Schutzklasse (Typ A, B oder C) müssen sie gegen eine unterschiedliche Anzahl genormter Prüfchemikalien definierte Permeationszeiten erreichen. Level 2 bedeutet, dass das Handschuhmaterial der jeweiligen Chemikalie mindestens 30 Minuten standhält, bis es auf molekularer Ebene durchdrungen wird und ein Hautkontakt stattfindet. Die Schutzwirkung gegenüber Mikroorganismen wird gesondert geprüft und gekennzeichnet, wie der VTH anmerkt. Wer sich jetzt noch unsicher ist: Beratungen zum Thema Schutzhandschuhe bietet das Kompetenznetzwerk der VTH-Fachgruppe „Persönliche Schutzausrüstungen“. (pk)

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