Umformtechnik Pressenlinie für Forschung und Entwicklung in Japan

Quelle: Pressemitteilung von AP&T 2 min Lesedauer

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AP&T liefere Sky-Line an Honda zur Förderung des F&E- Zentrums in Japan.

„Was dieses Projekt wirklich vorangebracht hat, ist gegenseitiges Vertrauen und ein gemeinsamer Fokus auf Innovation“, sagt Michael Hunger, Managing Director bei AP&T Europe.(Bild:  AP&T)
„Was dieses Projekt wirklich vorangebracht hat, ist gegenseitiges Vertrauen und ein gemeinsamer Fokus auf Innovation“, sagt Michael Hunger, Managing Director bei AP&T Europe.
(Bild: AP&T)

AP&T hat laut eigenen Angaben einen Auftrag von Honda für eine Sky-Lines-Pressenlinie für dessen F&E-Zentrum in Japan erhalten. Die Linie sei auf hohe Präzision und fortschrittliche Flexibilität ausgelegt und werde Honda dabei unterstützen, zukünftige Leichtbau-Formtechnologien zu validieren, während sich die Branche auf die Elektrifizierung zubewegt.

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Der Übergang der Automobilindustrie zur Elektrifizierung erfordere leichtere, stärkere und energieeffizientere Karosseriestrukturen. Für Honda biete AP&T Sky-Lines eine Plattform, um sicherzustellen, dass die Presshärtetechnologien für den industriellen Einsatz angepasst und skaliert werden können.

„Was dieses Projekt wirklich vorangebracht hat, ist gegenseitiges Vertrauen und ein gemeinsamer Fokus auf Innovation“, sagt Michael Hunger, Managing Director bei AP&T Europe. „Honda hat eine starke Vision für die Zukunft, und wir unterstützen das mit modernster Technologie, die es ihnen ermöglicht, Grenzen zu verschieben. Das ist mehr als die Lieferung einer Maschine – wir arbeiten Seite an Seite daran, die Prozesse von morgen zu entwickeln.“

Hergestellt in Schweden – angepasst für Japan

Im Gegensatz zu einer vollwertigen Produktionslinie sei das System speziell für Tests und Validierungen entwickelt. Es ermögliche effiziente Testläufe und bilde dennoch realistische Umformbedingungen ab. Die Öfen sollen zudem speziell darauf geprüft worden sein, Japans hohe Luftfeuchtigkeit und Sommerhitze zu bewältigen, um eine gleichbleibende Leistung unter anspruchsvollen klimatischen Bedingungen sicherzustellen.

Die Pressenlinie – einschließlich einer Servopresse – wurde in Schweden entwickelt und gebaut und anschließend nach Japan verschifft. Eine der größten Herausforderungen bestand laut Ap&T darin, das Design an die seismischen Bedingungen Japans anzupassen. Verstärkte Strukturen und detaillierte Lastberechnungen, die gemeinsam mit Hondas Ingenieuren entwickelt wurden, waren erforderlich, um Zuverlässigkeit und Sicherheit zu gewährleisten.

„Wir haben Stunden in technische Diskussionen investiert, Berechnungen durchgeführt und verschiedene Szenarien getestet“, erklärt Hunger. „Dort wurde die Partnerschaft wirklich lebendig. Wir brachten unsere Technologie ein, Honda ihr lokales Fachwissen – und gemeinsam fanden wir die richtigen Lösungen.“

Stärkung der F&E für die Mobilität der Zukunft

Jun Yokoyama, Chief Engineer bei Honda, betont die strategische Bedeutung der Zusammenarbeit: „Mit AP&T haben wir einen Partner gefunden, der unsere technischen Anforderungen versteht und unsere Ambition teilt, die sich wandelnden Anforderungen der Automobilindustrie zu antizipieren und zu erfüllen. Diese Pressenlinie wird ein entscheidendes Werkzeug sein, um unsere F&E-Aktivitäten auf die zukünftigen Anforderungen des fortschrittlichen Presshärtens auszurichten.“

Die Lieferung markiere außerdem den Beginn einer Partnerschaft zwischen Honda, AP&T und Gedia. Die drei Unternehmen sollen sich verpflichtet haben, gemeinsam neue Umformtechnologien zu entwickeln, die leichtere, sicherere und energieeffizientere Fahrzeuge unterstützen.

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