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Die Byautonom ist außerdem in der Lage zu erkennen, wenn sich ein Bauteil verkantet hat. Kommt es daraufhin zu einem Crash mit dem Teil, stoppt die Anlage selbsttätig, prüft ob die Düse noch da ist, und wiederholt den Zentriervorgang der Düse. Zusätzlich merkt sich die Anlage aber auch, an welcher Position das Problem aufgetreten ist, überspringt die Gefahrenstelle und beginnt an der nächstmöglichen Bearbeitungsposition wieder mit dem Schneiden. So kann auf den Eingriff des Bedieners in der Regel verzichtet werden.
Auch die Steuerung unterstützt die Autonomiebestrebungen
Mit einem Duo aus Steuerungsmodulen, dem Condition Messenger und dem Maintenance Messenger, trägt auch das elektronische Gehirn der Byautonom dazu bei, das Laserschneiden unabhängiger vom menschlichen Zutun zu machen und spart so Wartungsaufwand und -zeit. Der Condition Messenger überwacht den Zustand verschiedener Anlagenkomponenten.
Zu den kontrollierten Elementen gehören die Laserquelle, der Düsenwechsler, der Linsenkasettenwechsler und der Strahlengang. Muss eine dieser Komponenten in absehbarer Zeit überprüft werden, dann zeigt die Steuerung diesen Bedarf grafisch an und gibt auch über den aktuellen Zustand Auskunft. Der Maintenance Messenger dient als Ergänzung und informiert über alle Aspekte des Wartungsplans der Anlage. Mit den beiden Steuerungsmodulen kann sich der Anwender noch mehr auf die Zuverlässigkeit der Laserschneidanlage verlassen und besser planen.
Trend geht ganz klar zum Faserlaser
In puncto Laserstrahltype, sieht Bystronic einen Trend zum Faserlaser, der etwa 30 bis 40 % des zukünftigen Marktes erobern dürfte. Viele Kunden setzen Faserlaser heute auch für mittlerer Blechdicken bis 7 mm ein und können so etwa 75 % der möglichen Anwendungen abdecken. Der CO2-Laser werde sich jedoch weiterhin halten, weil er flexibler als ein Faserlaser sei und sowohl dünne Bleche schneiden könne als auch Materialien mit einer Stärke bis 25 mm bearbeiten kann.
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