Messer Cutting Systems zeigt auf der Schweissen & Schneiden 2025 am Gemeinschaftsstand mit Messer ,Gases for Life‘ gebündelte Kompetenz für die moderne Blechbearbeitung.
Mit Hy Cut präsentiert Messer Cutting Systems eine klimafreundliche Alternative zur konventionellen Brenngastechnik auf der Schweissen & Schneiden 2025.
(Bild: Messer Cutting Systems)
Ob hochpräzises Laserschneiden, vernetzte Produktionsprozesse, automatisierte Wärmeanwendungen oder klimafreundliche Schneidlösungen mit Wasserstoff – Fachbesucher erwartet laut Messer ein vielfältiges Innovationsportfolio für Produktivität, Qualität und Nachhaltigkeit in der Fertigung.
Jörg Mosser, CEO Europe Messer Cutting Systems, erklärt, dass das Unternehmen dieses Jahr Laser-Technologie, Wege in der Autogentechnik, Flexibilität mit der Element, Präzision durch ihr Bohraggregat, Digitalisierung zum Anfassen und prozesssichere Wärmtechnik auf die Messe mitbringe. Mit dem Technologie-Paket sollen Blechbearbeiter voll auf ihre Kosten kommen.
Messer will mit hochpräzisem, produktivem und ressourcenschonendem Blechschneiden, digitalisierten Arbeitsabläufen sowie automatisierten Prozessen die Welt der Blechbearbeitung produktiver und sicherer machen.
Wiederholgenaue Fasenteile für die Schweißnahtvorbereitung
Ein besonderes Augenmerk liege auf dem Fasenschneidkopf-Bevel-U. Das Aggregat ermögliche das Herstellen präziser Fasenschnitte in stufenlos einstellbaren Winkeln und engsten Toleranzen – und das auch bei dickem Material.
Es sei geeignet zur Vorbereitung des Werkstücks für anspruchsvollste Schweißaufgaben. In Kombination mit der Laser Nozzle Control (LNC) gelinge ein vollautomatisches Düsenmanagement, das den mannarmen Betrieb der Maschine erlaube und für Effizienz bei gleichbleibendem Ergebnis sorge.
Autogentechnik neu gedacht – mit Wasserstoff
Mit „Hy Cut“ stellt Messer Cutting Systems eine Lösung für das autogene Schneiden, Wärmen und Richten mit Wasserstoff vor. Als klimafreundliche Alternative zur konventionellen Brenngastechnik bringe Hy Cut gleich mehrere Vorteile mit: Reduktion von CO2-Emissionen, minimierte Schadstoffbelastung am Arbeitsplatz und hohe Schneidqualität bei wirtschaftlicher Prozessführung.
Gemeinsam mit Messer ,Gases for Life‘ – dem Spezialisten für Industrie-, Medizin- und Spezialgase in Privatbesitz – demonstriert Messer Cutting Systems auf der Messe die Live-Anwendung von Hy Cut mit autogenen Handgeräten sowie im Zusammenspiel mit dem Alfa-Brenner auf der Maschine.
Dabei sollen nicht nur die ökologischen Vorzüge, sondern auch Arbeitssicherheit und Prozessökonomie anschaulich präsentiert werden.
Brennschneidmaschine: Vielseitigkeit, Leistung und Flexibilität
Mit der Element präsentiert Messer Cutting Systems seine modular konfigurierbare Brennschneidmaschine – ausgestattet mit Autogen-, Plasma-, Markier- und Bohrtechnologie. Ob Fasenschnitte mit dem Bevel-S-Aggregat, exakte Bohrungen oder das Autogenschneiden mit Wasserstoff– die Element wird laut Unternehmen zur Gesamtlösung für die Metallverarbeitung.
Die Maschinenplattform überzeuge mit einem Baukastensystem, das sich individuell an verschiedenste Anwendungen in der Blechbearbeitung anpassen lässt.
Bohraggregat: Präzision und Effizienz bis ins Detail
Ein weiterer Meilenstein sei das Bohrsystem für die Element-Baureihe. Mit dieser Erweiterung ließen sich Bohrungen und Gewinde direkt auf der Maschine in einem durchgängigen Prozess ausführen – ohne Umspannen oder manuelle Nacharbeit. Durch ein intelligentes Steuerungskonzept sollen exakte Bohrungen in Durchmesser und Tiefe realisiert werden – passgenau für nachgelagerte Fertigungsschritte.
Die vibrationsarme Konstruktion schütze empfindliche Maschinenkomponenten und verlängere deren Lebensdauer. Der automatisierte Werkzeugwechsler sorge zudem für eine einfache Bedienung und reduziere Rüstzeiten. Gleichzeitig erhöhe sich die Arbeitssicherheit, da manuelle Eingriffe auf ein Minimum reduziert werden.
Digitalisierung live erleben: Vom ersten Klick bis zum fertigen Schnitt
Ein Highlight am Stand ist die Live-Demonstration des Kombiprozesses Bohren, Plasmafasenschneiden und -markieren. Die Fachbesucher können den gesamten digitalen Fertigungsprozess von der schnellen Angebotskalkulation mit automatischer Material- und Zeitberechnung über die Schachtelung und Bohrplanung bis zur smarten Jobsteuerung mit Omni-Win und Omni-Fab erleben.
Den Abschluss bildet die Fertigung eines komplexen Bauteils. Der durchgängige, kombinierte Prozess schafft Transparenz, verkürzt Durchlaufzeiten und erhöht die Produktivität.
Wärmtechnik: Automatisiert, präzise und prozesssicher
Wenn es um reproduzierbare thermische Anwendungen mit Qualitätsanforderungen geht, sei die Griflam Wärmtechnik von Messer Cutting Systems geeignet. Als modulares System für automatisierte Wärmprozesse lasse sich Griflam auf kundenspezifische Anforderungen zuschneiden und in bestehende Fertigungslinien integrieren. Das sei beim Flammrichten, automatisierten Flammhärten oder beim kontrollierten Vorwärmen vor dem Schweißen möglich.
Stand: 08.12.2025
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Durch den Einsatz energieeffizienter Brennertechnologie, digitaler Steuerungslösungen sowie einer prozessoptimierten Gasversorgung profitieren Anwender laut Unternehmen von Reproduzierbarkeit, Prozesssicherheit und messbarer Effizienzsteigerung. Die Systeme seien kompatibel mit Roboterarmen, CNC-Anlagen oder individuellen Trägersystemen und lassen sich flexibel konfigurieren – vom Einzelarbeitsplatz bis zur vernetzten Serienfertigung.
Auf der Messe zeigt Messer Cutting Systems, wie sich die vollautomatische Flammeneinstellung direkt in der Anwendung umsetzen lässt. Besucher sollen praxisnah erleben, wie präzise Temperatursteuerung und digitale Vernetzung zusammenwirken, um Rüstzeiten zu minimieren, Ergebnisse zu standardisieren und gleichzeitig Energieverbrauch zu senken.
Messer auf der Schweissen & Schneiden: Halle 8, Stand B17 und B23.