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Pressenautomation

Automatisierte Presse exakt nach Kundenwunsch entwickelt und gebaut

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Durch Zusammenspiel aller Anlagenkomponenten dem Kostendruck begegnen

Alexander Dörmann, Geschäftsführer des Thüringer Unternehmens, weiß, dass gerade die hohe Fertigungstiefe seines Unternehmens und die Erfahrungen aus dem Sondermaschinenbau eine gute Basis für diesen Auftrag waren. „Lydall Gerhardi konnte aber auch von unserer langjährigen Zusammenarbeit mit Dreher Automation profitieren“, ergänzt er.

Eine Mio. Teile wirtschaftlich zu fertigen, bedeutet, einem hohen Kostendruck standzuhalten. Und dies lässt sich nur über alle Anlagenkomponenten abfangen, von der Zuführung über die Automation, den Stanz- und Bördelprozess bis letztendlich auch hin zur logischen Bedienoberfläche.

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Die jetzt umgesetzte Anlage zeichnet sich durch höchste Flexibilität aus, erklärt Klautke. So ist die Dreher-Bandanlage beispielsweise ausgelegt für 3-lagigen Betrieb, sie kann aber auch 1- oder 2-lagig arbeiten. Die derzeit verarbeiteten Materialien haben eine Dicke von 1 mm, es können aber auch 3 mm verarbeitet werden. Ein schneller Coilwechsel ist genauso selbstverständlich wie eine einfache Nutzerführung über das Menü für den Anlagenbediener.

Produktion für 1 Mio. Teile optimiert

Der technologisch anspruchsvolle Teiletransport im Stufenwerkzeug wurde mit einem 3D-Transfer mit zusätzlichen Aktivgreifern und Wendestationen von Dreher Automation entwickelt und realisiert. „Durch die enge Zusammenarbeit mit dem kanadischen Werkzeughersteller können mit der Anlage jetzt hohe Produktionsstückzahlen erreicht werden“, so Thomas Kern, Director für Vertrieb und Marketing bei Dreher Automation.

Der Automobilzulieferer Lydall Gerhardi fertigt in den USA ähnliche Bauteile. Dort werden die Isoliermedien separat geschnitten und dann zusammengefügt. „Allein diese zusätzlichen Arbeitsschritte bedeuten natürlich auch zusätzliche Zeitaufwendungen“, erläutert Klautke. Für eine Produktionsmenge von eine Mio. Teilen mussten der Prozess und die Technik also optimiert werden. Jetzt habe man eine wesentlich höhere Anlagenverfügbarkeit und eine höhere Ausbringungsleistung erreicht, der Prozess laufe stabil und die Bauteilqualität sei zuverlässig und gut. Im Vergleich zur Produktion der ähnlichen Teile in den USA konnte die Ausbringung mehr als verdoppelt werden.

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