Kantenbearbeitung
Fokus liegt auf der Automatisierung

Ein Gastbeitrag von Annedore Bose-Munde 6 min Lesedauer

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Es braucht immer Visionäre und Vorreiter, um etwas Neues auf dem Markt zu etablieren. Ein niederländisches Stahlservicecenter ist so ein Vorreiter. Hier soll die Dickblechbearbeitung automatisiert werden. Ein wichtiger Lösungsbaustein dafür sind zwei neue Bearbeitungsstrecken von Lissmac.

Das Stahlservicecenter Joop van Zanten ist Komplettanbieter für Plasma- und Autogenschneiden. Bearbeitet werden Stahlbleche von 2 bis 300 Millimeter; dazu kommt Bohren und Gewindeschneiden, Abkanten, Richten, Strahlen und Schweißen.(Bild:  Claudia Riedinger/ Lissmac Maschinenbau)
Das Stahlservicecenter Joop van Zanten ist Komplettanbieter für Plasma- und Autogenschneiden. Bearbeitet werden Stahlbleche von 2 bis 300 Millimeter; dazu kommt Bohren und Gewindeschneiden, Abkanten, Richten, Strahlen und Schweißen.
(Bild: Claudia Riedinger/ Lissmac Maschinenbau)

Seit 1966 ist das Familienunternehmen Joop van Zanten als Komplettanbieter für das Plasma- und Autogenschneiden von Stahl auf dem Markt. Das Stahlservicecenter im niederländischen Veenendaal hat heute über 40 Mitarbeiter und bearbeitet Stahlbleche im Bereich von 2 bis 300 Millimeter. Dazu kommt Bohren und Gewindeschneiden, Abkanten, Richten, Strahlen und Schweißen.

Bart Kroesbergen ist seit 2018 Betriebsleiter bei Joop van Zanten. Er blickt zurück: „Vor sechs Jahren gab es bei Joop van Zanten noch viel Handarbeit. Doch gerade mit Blick auf die Wettbewerbsfähigkeit, den Fachkräftemangel und die Zukunftsausrichtung sollte sich etwas ändern.“ Zwei Fragen standen dabei von Beginn an im Raum: „Können wir automatisieren, um die Arbeit attraktiver und effizienter zu machen? Und vor allem: Können wir Kosten sparen?“ Bereits 2018 war das Produktspektrum des Stahlbearbeiters sehr breit. Deshalb war ein weiterer Punkt sehr wichtig: die Flexibilität.