Lohnfertiger

Automatisierung macht die Blechbearbeitung effizienter

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Durch diese zweite Automatisierungsstufe verlängern Blech bearbeitende Unternehmen ihre Maschinenlaufzeiten und produzieren auch nachts mannarm und wirtschaftlich. Viel Platz müssen sie dafür nicht einplanen, denn die Automatisierungskomponenten lassen sich flexibel und kompakt an die Gegebenheiten in der Produktionshalle anpassen.

Automatisierte Produktionszelle bringt noch mehr Tempo

Mit der nächsten Stufe sind Unternehmen dann bei der automatisierten Produktionszelle angekommen. Be- und Entladeeinheiten übernehmen hier das Teilehandling und verbinden verschiedene Automatisierungskomponenten miteinander. Sie versorgen die Maschine mit Rohtafeln, entladen die fertigen Teile und schleusen sie so aus, dass sie direkt für Folgeprozesse bereitstehen.

Das hilft, den Materialfluss zu optimieren, und macht das schnelle Bearbeiten unterschiedlicher Aufträge ohne Bediener möglich. Komponenten wie der Sheetmaster entnehmen sowohl filigrane als auch größere Teile von Stanz- und Kombimaschinen und stapeln sie auf unterschiedlichen Positionen – ohne sie zu verkratzen. Die Blechdickenmessung und Blechvereinzelung übernimmt die Anlage ebenfalls und sorgt so für sichere und reibungslose Prozesse.

Verkettung einzelner Fertigungszellen ermöglicht voll automatisierte Produktion

In die voll automatisierte Produktion starten Metallbearbeiter mit der Verkettung einzelner Fertigungszellen. Die Verbindung schaffen unter anderem Stopa-Großlager. Sie verbessern den Materialfluss, da sie Rohmaterial oder fertige Teile für die Bearbeitung an Folgemaschinen, beispielsweise Biegemaschinen, zur Verfügung stellen.

Die Materialeinlagerung lässt sich damit wesentlich besser organisieren und die Arbeitsvorbereitung drastisch vereinfachen – außerdem sorgt das schonende Materialhandling für eine höhere Teilequalität. Im Gegensatz zur Flächenlagerung verschmutzt das Material nicht und ist immer zur Hand, wenn es benötigt wird. Nebenzeiten für die Materialsuche und -bereitstellung entfallen, das hilft, die Durchlaufzeiten um bis zu 50% zu verbessern.

Mit der Automatisierung ist der Fertigungsprozess kalkulierbar

Automatisierung rechnet sich vor allem auf lange Sicht. Die bessere Auslastung der Maschinen, reduzierte Nebenzeiten und die optimierte Materialbereitstellung sparen Zeit und Geld. Die hauptzeitparallele Versorgung der Maschinen reduziert Stillstandszeiten und sorgt für Produktivitätssteigerungen um 80%. Mit einem Lager können Unternehmen ihre Kapazität sogar bis zu 97% erhöhen. Ein Rechenexempel, das auf den Zahlen typischer Trumpf-Systemkunden basiert, illustriert das ganze Potenzial.

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